Toter in Gletscherspalte, 2,7 Kilo Kokain & drei Verletzte – fünf Polizeimeldungen des Tages
Polizei.news Redaktion Ereignisse Feuerwehr Kantonspolizei Organisationen polizei.news Polizeinews Regionen Schweiz Verkehr & Katastrophen Verkehrsmeldungen
Ein 55-jähriger Amerikaner stürzt in einer gesperrten Gletscherzone in eine Spalte und stirbt, ein 95-jähriger Elektrorollstuhl-Fahrer erleidet bei einer Kollision lebensbedrohliche Verletzungen und bei einem Hausbrand müssen drei Personen ins Spital: Der 29. September 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch neue Erkenntnisse zu einem Tötungsdelikt in Escholzmatt sowie die Sicherstellung von rund 2,7 Kilogramm Kokain und knapp 30 Gramm Heroin beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
DIENSTAG · 29. SEPTEMBER 2026
- Zermatt VS: Ein 55-jähriger Amerikaner stürzt auf dem Breithornplateau in eine Gletscherspalte und stirbt.
- Escholzmatt LU: Der mutmassliche Täter eines tödlichen Schusswaffendelikts ist während der Untersuchung verstorben.
- Emmenbrücke LU: Die Polizei stellt rund 2,7 Kilogramm Kokain und knapp 30 Gramm Heroin sicher.
- Schübelbach SZ: Ein 95-jähriger Elektrorollstuhl-Fahrer wird bei einer Kollision lebensbedrohlich verletzt.
- Vermes JU: Drei Personen erleiden bei einem Hausbrand eine Rauchvergiftung und werden ins Spital gebracht.
Zermatt VS: 55-Jähriger stürzt in Gletscherspalte und stirbt
Auf dem Breithornplateau oberhalb von Zermatt ist am Montagmittag ein 55-jähriger Amerikaner tödlich verunglückt. Der Mann begab sich aus noch ungeklärten Gründen in den für Fussgänger gesperrten Gletscher- und Pistenbereich beim Klein Matterhorngletscher.
In der Folge stürzte er in eine Gletscherspalte. Die alarmierten Rettungskräfte leiteten umgehend eine Suchaktion ein und konnten den Mann kurze Zeit später lokalisieren. Er konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft hat gemeinsam mit der Kantonspolizei Wallis Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
→ Zur vollständigen Meldung auf Polizei.news
Escholzmatt LU: Mutmasslicher Täter stirbt während laufender Untersuchung
Im Juni 2026 waren im Ballenbach in Escholzmatt eine tote 37-jährige Ukrainerin und ein schwer verletzter 35-jähriger Afghane aufgefunden worden. Der Mann wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
Nach Angaben der Strafuntersuchungsbehörden ergaben die Ermittlungen, dass der Mann die Frau mit einer Schusswaffe tödlich verletzt und sich danach selbst verletzt hatte. Der mutmassliche Täter ist im Verlauf der Strafuntersuchung verstorben. Das Verfahren wurde deshalb eingestellt.
→ Zur vollständigen Meldung auf Polizei.news
Emmenbrücke LU: Polizei stellt 2,7 Kilogramm Kokain und Heroin sicher
Intensive Ermittlungen der Luzerner Polizei haben Mitte August zur Festnahme eines mutmasslichen Drogendealers geführt. Der 49-jährige Albaner wurde am 12. August in Emmenbrücke festgenommen. Dabei stellte die Polizei rund 2,7 Kilogramm Kokain und knapp 30 Gramm Heroin sicher.
Der Mann soll Anfang August illegal in die Schweiz eingereist sein und sich vorwiegend zum Drogenhandel in der Zentralschweiz aufgehalten haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er Heroin und Kokain an mindestens 20 Abnehmer verkauft und einen Teil der Einnahmen nach Albanien überwiesen haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
→ Zur vollständigen Meldung auf Polizei.news
Schübelbach SZ: Rollstuhlfahrer bei Kollision lebensbedrohlich verletzt
Ein 95-jähriger Mann war am Montagnachmittag mit seinem Elektrorollstuhl auf der Kantonsstrasse in Schübelbach in Richtung Siebnen unterwegs. Bei einem Überholmanöver eines 21-jährigen Autofahrers kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Der Rollstuhlfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung brachte ihn der Rettungsdienst ins Spital. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Kantonspolizei Schwyz hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
→ Zur vollständigen Meldung auf Polizei.news
Vermes JU: Drei Personen nach Hausbrand im Spital
In einem Einfamilienhaus in Vermes ist am Dienstagmorgen ein Brand ausgebrochen. Nach dem Alarm um 10.15 Uhr rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Grossaufgebot aus. Insgesamt standen 25 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen sowie sieben Angehörige der Kantonspolizei Jura im Einsatz.
Drei Personen erlitten eine Rauchvergiftung. Sie wurden von zwei Ambulanzteams versorgt und anschliessend ins Hôpital du Jura nach Delémont gebracht. Während des Einsatzes konnte zudem ein Hund gerettet werden. Landwirte aus der Region unterstützten die Löscharbeiten mit Wassertransporten. Die Brandursache wird untersucht.
→ Zur vollständigen Meldung auf Polizei.news
Der 29. September 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der Polizeiereignisse dieses Dienstags: ein tödlicher Unfall in einer Gletscherspalte, neue Erkenntnisse nach einem Schusswaffendelikt, ein umfangreicher Drogenfund, eine lebensgefährliche Kollision sowie ein Hausbrand mit drei Verletzten.
Bei mehreren Ereignissen dauern die Ermittlungen und Abklärungen der zuständigen Behörden an. Für sämtliche beschuldigten Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kantonspolizei Wallis, Strafuntersuchungsbehörden Luzern, Luzerner Polizei, Staatsanwaltschaft Emmen, Kantonspolizei Schwyz, Kantonspolizei Jura