Zürich ZH: 400 zusätzliche Einsatzkräfte sichern medizinische Versorgung an der Street Parade
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Schutz & Rettung Zürich sorgt auch dieses Jahr mit einem Grossaufgebot für die medizinische Versorgung an der Street Parade.
Neben der regulären Notfallversorgung stehen rund 400 zusätzliche Mitarbeitende an der Street Parade im Einsatz.
Am kommenden Samstag feiern hunderttausende Technobegeisterte die 33. Ausgabe der Street Parade in Zürich. Schutz & Rettung Zürich (SRZ) steht erneut für das medizinische Wohl der Besucher im Einsatz. Rund um das Seebecken betreibt SRZ sechs Behandlungsstellen für medizinische Notfälle, zusätzlich sind mobile Rettungsequipen unterwegs.
Drei Boote sorgen für einen raschen Zugang zu den Patienten und einen sicheren und schnellen Transport. Im Einsatz stehen zudem 13 zusätzliche Rettungswagen der Sanität sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Krankentransportwagen für die Verlegung von stabilen Patienten. Um die umliegenden Spitäler zu entlasten, betreibt SRZ auch dieses Jahr eine Patientensammelstelle (Notunterkunft), in der sich Personen ausnüchtern können.
Bewährte Konzepte und eingespielte Abläufe
SRZ bereitet sich jeweils intensiv auf den bevorstehenden Grossanlass vor. Dazu gehören die Kontrollgänge von Brandschutzexperten der Feuerpolizei, die vor und während dem Anlass die Fluchtwege und die Einhaltung der Brandschutzvorgaben überprüfen. Insgesamt stehen während der weltweit grössten Technoparty rund 400 zusätzliche Mitarbeitende aus Sanität, Einsatzleitzentrale (Notruf 144/118), Berufs- und Milizfeuerwehr, Zivilschutz, Logistik und verschiedenen Stabsbereichen im Einsatz.
Reguläre Notfallversorgung garantiert
Um die reguläre Versorgung in der Stadt Zürich trotz der Verkehrseinschränkungen rund um das Bellevue und das Central zu gewährleisten, bezieht die Feuerwehr während der Parade einen provisorischen Stützpunkt an der Unionstrasse. Dort ist sie mit einem Tanklöschfahrzeug und einer Autodrehleiter präsent.
Empfehlungen für sicheres Feiern
Die meisten Behandlungen erfolgen erfahrungsgemäss aufgrund von Schnittwunden an den Füssen, Flüssigkeitsmangel sowie übermässigem Alkohol– und/oder Drogenkonsum. SRZ rät deshalb dazu, ausreichend Wasser und alkoholfreie Getränke zu trinken, sich mit Sonnencrème und Sonnenhut zu schützen und festes, geschlossenes Schuhwerk zu tragen.
Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Symbolbild © Schutz & Rettung Zürich