Le Chenit VD: Genfer Töfffahrer mit 181 km/h statt 80 geblitzt – Via-Sicura-Verfahren
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Am Sonntag, 19. Juli 2026, gegen 13 Uhr, wurde auf dem Gemeindegebiet von Le Chenit ein Motorradfahrer mit 181 km/h statt der erlaubten 80 km/h auf der Marchairuzstrasse gemessen.
Der Raser wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Waadtländer Polizeikorps erinnern daran, dass nicht angepasste Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle gehört.
Am Sonntag, 19. Juli 2026, um 12.42 Uhr, wurde ein Motorradfahrer auf der Marchairuzstrasse im Bereich «Petite Rolat» auf dem Gemeindegebiet von Le Chenit mit einem stationären Lasermessgerät kontrolliert. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz wurde eine Geschwindigkeit von 181 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h festgestellt.
Da die Kontrolle ohne Anhalteposten durchgeführt wurde, konnte der im Kanton Genf wohnhafte Motorradfahrer später in Le Pont angehalten und durch Mitarbeitende der Gendarmerie befragt werden. Der Lenker gestand den Verstoss. Sein Führerausweis wurde eingezogen. Nach Abschluss der polizeilichen Massnahmen wurde er wieder entlassen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren und beauftragte die Gendarmerie mit den weiteren Ermittlungen.
Es handelt sich um den 48. Via-Sicura-Fall im Kanton Waadt in diesem Jahr.
Die Waadtländer Polizeikorps erinnern daran, dass nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Jedes Jahr führt sie zu vermeidbaren Tragödien. Ein Raserdelikt wird hart bestraft: Es drohen eine Freiheitsstrafe von einem bis vier Jahren, ein Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren sowie die mögliche Einziehung des verwendeten Fahrzeugs.
Quelle: Police cantonale vaudoise
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