«Muss zuerst ein Polizist sterben, damit die Politik reagiert?»
Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB hat mit sehr grosser Besorgnis von diesem feigen Angriff Kenntnis genommen. Die VSPB-Geschäftsleitung erinnert eindringlich und erneut an die Tatsache, dass die Fälle von Gewalt gegen Beamte kontinuierlich zunehmen – die Straftaten gegen Art. 285 StGB haben sich seit 2011 praktisch verdoppelt – und fordert von den politischen Vertretern eine deutliche Verschärfung des Strafrahmens.
«Wir stellen allgemein eine deutliche und besorgnis- erregende Zunahme von Gewalt fest, wie beispielsweise der kürzlich erfolgte Angriff auf fünf junge Frauen in Genf», sagt VSPB-Präsidentin Johanna Bundi Ryser und betont: «Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten darf auf keinen Fall toleriert werden. Darum ist es auch völlig inakzeptabel, dass die politischen Vertreter den Mut nicht aufbringen, um endlich das Strafmass bei Gewalt gegen Behörden und Beamte zu verschärfen.» Der VSPB hofft, dass sich der verletzten Kollege ohne bleibende Einschränkungen von diesem brutalen Angriff erholt und der Täter mit aller Härte bestraft wird.