Dämmerungseinbrüche: Polizei empfiehlt Zeitschaltuhren, sichere Fenster und Türen
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(Kanton Thurgau TG). Am heutigen nationalen Tag des Einbruchschutzes bittet die Kantonspolizei Thurgau die Bevölkerung um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.
Die dunkle Jahreszeit mit der frühen Dämmerung erleichtert Einbrechern die Arbeit.
- Anlass: Nationaler Tag des Einbruchschutzes am 26. Oktober 2026.
- Warnung: Frühe Dunkelheit erleichtert sogenannte Dämmerungseinbrüche.
- Polizeimassnahmen: Die Kantonspolizei Thurgau verstärkt im Herbst und Winter ihre Patrouillen in Wohnquartieren.
- Einbruchschutz: Fenster, Türen und Garagentore auch bei kurzer Abwesenheit schliessen und gut verriegeln.
- Anwesenheit simulieren: Beleuchtung mit Zeitschaltuhren oder einen LED-Fernseh-Simulator nutzen.
- Mechanische Sicherheit: Fenster, Türen und Lichtschachtgitter können zusätzlich gesichert werden.
- Weitere Möglichkeiten: Je nach Gebäude können Schockbeleuchtung oder Alarmanlage sinnvoll sein.
- Verdacht melden: Auffällige Personen, Fahrzeuge oder Einbrüche sofort über 117 melden.
- Wichtige Hinweise: Zahl der Personen, Kleidung, Statur, Fluchtrichtung und Angaben zu Fahrzeugen merken.
Polizei verstärkt Patrouillen in Wohnquartieren
Wenn am frühen Abend in einer Liegenschaft kein Licht brennt, ist das vielfach ein sicheres Zeichen für Abwesenheit. Die Kantonspolizei Thurgau trägt diesem Umstand Rechnung. Patrouillen sind in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt in Wohnquartieren unterwegs. Aber auch Bewohnerinnen und Bewohner können das Risiko eines Einbruchs mit einfachen Verhaltensweisen senken.
Fenster und Türen konsequent verschliessen
Das bedeutet beispielsweise, dass man Fenster, Türen und Garagentore bei Abwesenheit immer schliesst und möglichst gut verriegelt. Schräg gestellte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster. Einbrecher sind nicht „kontaktfreudig“. Sprich, sie versuchen in der Regel alles, um ein Zusammentreffen mit Bewohnerinnen und Bewohnern zu verhindern. Deshalb kann es gerade in der dunklen Jahreszeit abschreckend wirken, wenn auch während Abwesenheit in den eigenen vier Wänden Licht brennt oder auf andere Weise der Eindruck entsteht, dass jemand zu Hause ist.
Zeitschaltuhren und LED-Fernseh-Simulatoren gegen Einbrecher
Diese Massnahmen lassen sich auch energiesparend umsetzen. Beispielsweise, indem man Lampen mit Zeitschaltuhren steuert oder einen Fernseh-Simulator mit LED-Lämpchen anschafft, der das Flackern eines Fernsehgeräts täuschend echt imitiert.
Mechanische Sicherungen und Alarmanlagen
Aber auch technisch kann der Einbruchschutz verstärkt werden. Alle typischen Einstiegsstellen (Fenster, Türen, Lichtschachtgitter) lassen sich mechanisch verstärken. Je nach Ausgangslage kann der Einsatz einer Schockbeleuchtung oder einer Alarmanlage Sinn machen.
Verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei melden
Wer in seinem Wohnquartier Einbrüche, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, soll dies bitte sofort der Kantonspolizei Thurgau über die Notrufnummer 117 melden. Besonders hilfreich ist, wenn genaue Angeben zum Signalement der Täter (Anzahl, Kleidung, Statur, Fluchtrichtung, Fahrzeuge etc.) gemacht werden können.
Quelle: Kantonspolizei Thurgau
Bildquelle: Kantonspolizei Thurgau