Schüsse im Regierungsgebäude gemeldet: Über 100 Einsatzkräfte üben Geiselnahme
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(Luzern LU). Die Luzerner Polizei hat heute in der Stadt Luzern eine grossangelegte Übung mit über hundert verschiedenen Einsatzkräften durchgeführt.
Die Übung rund um ein Geiselnahme-Szenario konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden wichtige Erkenntnisse daraus gezogen, welche nun vertieft analysiert werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ereignis: Grossangelegte Korpsübung der Luzerner Polizei
- Datum: Donnerstag, 15. Oktober 2026
- Übungsort: Regierungsgebäude an der Bahnhofstrasse in Luzern
- Szenario: Gemeldete Schüsse und anschliessende Geiselnahme
- Einsatzkräfte: Über 100 Personen
- Organisation: Kantonspolizei Aargau
- Besonderheit: Die beteiligten Zentralschweizer Einsatzkräfte kannten das Szenario im Voraus nicht
- Dauer: Rund sieben Stunden inklusive Nachbesprechung
- Ergebnis: Übung erfolgreich abgeschlossen
- Verkehr: Punktuelle Einschränkungen im Bereich Franziskanerplatz/Bahnhofstrasse
Schüsse im Regierungsgebäude gemeldet – Polizei rückt zur Übung aus
Am Donnerstag (15. Oktober 2026) gingen bei der Luzerner Polizei Meldungen über Schüsse im Regierungsgebäude an der Bahnhofstrasse in der Stadt Luzern ein. Mit diesen Meldungen startete die Korpsübung der Luzerner Polizei.
Diese wurde von der Kapo Aargau orchestriert, die involvierten Zentralschweizer Einsatzkräfte wussten im Voraus nicht, was sie erwartet. Die Polizisten rückten an den Übungsort aus und wurden dort mit einer Geiselnahme als Übungsszenario konfrontiert, welche bewältigt werden musste.
Die Übung konnte am frühen Nachmittag erfolgreich abgeschlossen werden. Inklusive Debriefing dauerte die Übung rund sieben Stunden.
Polizeikommandant Adi Achermann zieht positive Bilanz
Für Kommandant Adi Achermann war die Übung sehr erfolgreich: „Wir konnten feststellen, dass die Alarmierung und die Führungsprozesse funktionieren. Insbesondere auch das anspruchsvolle Zusammenwirken der Einsatzkräfte. Im Detail werden wir sicher auch noch einiges optimieren können. Deshalb führen wir solche Übungen durch, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Wir danken den Aargauer Kollegen für die Durchführung der Übung und freuen uns darauf, dass wir im nächsten Jahr Gegenrecht im Kanton Aargau halten können.“
Regierungsrätin Ylfete Fanaj: „Im Ernstfall gibt es keine Generalprobe“
Regierungsrätin Ylfete Fanaj als Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements begleitete die Übung als Gast ebenfalls und meinte an der anschliessenden Medienkonferenz: „Im Ernstfall gibt es keine Generalprobe. Die Abläufe und Zuständigkeiten müssen funktionieren. Die Zusammenarbeit der Polizei mit verschiedenen Partnerorganisationen ist entscheidend, um ein Grossereignis zu bewältigen.“
Verkehrseinschränkungen beim Franziskanerplatz und an der Bahnhofstrasse
Aufgrund der Korpsübung kam es in im Bereich Franziskanerplatz/Bahnhofstrasse zu punktuellen Einsschränkungen insbesondere für den Personenverkehr. Durch Mitarbeiter der Luzerner Polizei wurden die entsprechenden Sperrungen begleitet und Passanten bei Bedarf bei der Wegfindung unterstützt.
Quelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei