Heizöl fliesst in Fluss – Feuerwehr errichtet mehrere Sperren
Polizei.news Redaktion Belp Bern Biglen Gstaad Interlaken Jegenstorf Lyss Matten bei Interlaken Neuenegg Oeschenbach Ostermundigen polizei.news Polizeinews Regionen Schweiz Stadt Aarberg Stadt Bern Stadt Biel Stadt Burgdorf Stadt Langenthal Stadt Münchenbuchsee Stadt Nidau Stadt Spiez Stadt Steffisburg Stadt Thun Studen BE Wabern
(Saint-Imier BE). Am Samstag wurde in Saint-Imier eine Verschmutzung der Schüss durch Heizöl festgestellt.
Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Trinkwasser ist nicht betroffen. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.
- Zeit: Samstag, 3. Oktober 2026, gegen 15.20 Uhr gemeldet
- Ort: Schüss in Saint-Imier
- Verschmutzung: Heizöl gelangte in den Fluss
- Eintrag: Über das Regenwasser-Kanalnetz der Gemeinde
- Menge: Nach aktuellem Kenntnisstand geringe Menge Heizöl
- Feuerwehr: Mehrere Ölsperren gegen die weitere Ausbreitung errichtet
- Bevölkerung: Nach aktuellem Kenntnisstand keine Gefahr
- Trinkwasser: Nicht von der Verschmutzung betroffen
- Ursache: Herkunft des Heizöls noch unbekannt
Heizöl gelangt über Regenwasser-Kanalnetz in die Schüss
Am Samstag, 3. Oktober 2026, gegen 15.20 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern eine Verschmutzung der Schüss gemeldet. Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten fest, dass Heizöl in den Fluss floss. Die Ermittlungen ergaben, dass die Verschmutzung über das Regenwasser-Kanalnetz der Gemeinde Saint-Imier in die Schüss gelangte.
Feuerwehr errichtet mehrere Ölsperren
Nach aktuellem Kenntnisstand floss seit Samstag, 15.00 Uhr, eine geringe Menge Heizöl ins Gewässer. Die Feuerwehr Erguël errichtete mehrere Ölsperren, um eine weitere Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern.
Keine Gefahr für Bevölkerung und Trinkwasser
Nach aktuellem Kenntnisstand kann eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeschlossen werden. Das Trinkwassernetz ist von der Verschmutzung nicht betroffen.
Herkunft des Heizöls noch unbekannt
Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte die Herkunft des Heizöls bislang nicht festgestellt werden; die Abklärungen dauern an.
Personen, die Angaben zur möglichen Herkunft des Heizöls machen können oder diesbezüglich verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Saint-Imier unter der Nummer +41 31 638 88 40 zu melden.
Zudem werden Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften und Häusern in Saint-Imier gebeten, ihre Heizöltanks und die dazugehörigen Anlagen auf mögliche Lecks oder Unregelmässigkeiten zu überprüfen.
Quelle: Kantonspolizei Bern
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Bern