Kantons St.Gallen: Bedrohungsmanagement greift 2025 in 168 Fällen ein
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Die Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im Gewaltschutz präventiv und proaktiv tätig.
Das Verhindern von schwerer, zielgerichteter Gewalt ist das Ziel ihrer Arbeit.
Im Jahr 2025 führte die Abteilung 168 Gefährdungsüberprüfungen von Personen bzw. Situationen durch, wo Hinweise auf eine mögliche schwere Gewalttat vorhanden waren. Erneut bildeten die Themen Häusliche Gewalt und Stalking (insgesamt rund 63%) ein Schwergewicht der Arbeitstätigkeit.
Auch bei psychisch auffälligen Personen (18%), allgemeinen Drohungen und Gewalt (11%), Drohungen gegenüber Behörden und Firmen (4%), sexueller Gewalt (3%) und Extremismus (1%) handelte die Abteilung proaktiv.
In weiteren 74 Fällen genügten telefonische Beratungen von Behörden, Ämter und Firmen. Hierbei handelte es sich um Meldungen über Situationen und Personen, wo keine Gewaltbereitschaft oder erhöhtes Risiko erkannt werden konnte. In diesen Fällen wurde den Meldeerstattenden Handlungsempfehlungen abgegeben.
Fachtagung: Am 28. Oktober 2026 findet die dritte Fachtagung Bedrohungsmanagement zum Thema «sexuelle Gewalt» statt. Im Pfalzkeller in St.Gallen werden Fachpersonen aus der Praxis referieren und der Publizist und Männerpsychologe Markus Theunert wird die Tagung mit einem Vortrag abrunden.
Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen