Mitteleinsatz nach Angriff auf Polizei bei unbewilligter Kundgebung

Kurz vor 22 Uhr hatten sich rund 200 Personen bei der Kaserne versammelt und waren von dort durch die Klybeckstrasse, Feldbergstrasse, Schönaustrasse, Mattenstrasse zur Erlenstrasse in Richtung Schwarzwaldallee gezogen.

Dabei schossen sie Böller ab und liessen Feuerwerk sowie Pyro-Fackeln ab. Kurz nach 22.30 Uhr stoppte die Polizei den Demozug in der Erlenstrasse und mahnte die Teilnehmer ab.

Wenige Minuten später warfen Kundgebungsteilnehmer Steine, Feuerwerk und Böller gegen die Polizistinnen und Polizisten. Die Knallkörper explodierten unmittelbar hinter der Polizeikette. Die Polizei setzte daraufhin zum Eigenschutz Gummischrot ein. Durch den Mitteleinsatz konnte sie die Kundgebungsteilnehmer zurückdrängen.

Diese errichteten mit Material einer nahegelegenen Baustelle eine Strassensperre. Von der Mattenstrasse her konnte die Polizei diese Sperre umgehen und die Lage wieder unter Kontrolle bringen. Dabei löste sich die Kundgebung in Splittergruppen auf. In der Folge hielt die Polizei sieben Personen an. Nach einer Identitätsklärung wurden diese wieder vor Ort entlassen.

Entlang der Kundgebungsroute wurden mindestens ein Personenwagen sowie die Verglasung eines Tramhauses beschädigt. Weitere Sachbeschädigungen sind der Polizei zurzeit nicht bekannt.

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