150 Kilogramm Kokain auf Frachtschiff entdeckt

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Container mit Tiefkühlgut in Ecuador beladen, nach Antwerpen und von dort aus dann mit einem Rheinfrachtschiff an seinen Bestimmungsort nach Basel verschifft worden war.

Aus noch unbekannten Gründen konnten das Betäubungsmittel, welches mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht für die Schweiz bestimmt war, in Belgien nicht abgeholt werden. Der Kapitän hatte keine Kenntnis, dass sich nebst dem deklarierten Tiefkühlgut auch Drogen in dem Container befanden.

Die weiteren Abklärungen durch das Betäubungsmitteldezernat ergaben, dass es rund 150 kg Kokain im Wert von etwa 10 Millionen Franken waren.

Da die Drogen durch die verschiedenen Händler für den Strassenverkauf mindestens dreimal „gestreckt“ werden, beläuft sich der Marktpreis auf mindestens 45 Millionen Franken.

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