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Wird Herisau bald überwacht?

Herisau. Trotz Littering-Kampagne: In Heirsau wird immer häufiger vandaliert - Plätze werden verwüstet, Abfall wird zurückgelassen. Die Bevölkerung spricht nun von Kameras zur Überwachung.

Jugendbanden und Vandalismus sind Themen, welche die Herisauer schon seit langem und zur Zeit immer mehr beschäftigen. Die Bevölkerung stellte schon länger Forderungen, Massnahmen gegen die Problematik zu ergreifen. Nun ist gar die Idee von Überwachungskameras auf öffentlichem Raum aufgekommen.

Idee aus St.Gallen
Ein Beispiel für eine Massnahme findet man im nahen St.Gallen: In der Gallusstadt werden künftig Orte mit erhöhtem Sicherheitsbedarf rund um die Uhr von Kameras beobachtet. Die Bilder können dann als Beweismaterial gebraucht werden, wenn etwas vorgefallen ist. Ebenfalls wirken die Überwachungskameras präventiv. Sie schrecken vor üblen Taten ab. Nun wird auch in Herisau vermehrt über die Installation von Überwachungskameras gesprochen.

In Herisau überhaupt möglich?
Grundsätzlich werden für die Videoüberwachung des öffentlichen Raumes gesetzliche Vorgaben benötigt. In der Stadt St.Gallen wurde die Rechtsgrundlage im Polizeireglement geschaffen. «In unserem Kanton bestehen im Moment noch keine solchen gesetzlichen Bestimmungen», sagt Hansjörg Ritter, Kommandant der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Laut Ritter dürfte somit für Herisau die Installation von Videoüberwachungskameras an kritischen öffentlichen Orten noch kein Thema sein.

«Zu bedenken ist auch, dass Videokameras eine präventive Wirkung erzielen und zur Identifikation von Vandalen führen können. Ebenfalls muss die Überwachung des öffentlichen Raums – aufgrund von Erfahrungen im Ausland – wirklich mit Resultaten aufwarten können und ist mit schützenden Massnahmen wie zum Beispiel der Aufschaltung zu einer Einsatzzentrale mit entsprechender Interventionsmöglichkeit zu verbinden», so Ritter.


appenzell24.ch fragt nach:

Javier Gonzales (16), Herisau / Sladjan Denic (16), Herisau / Dejan Dijurz (16), Herisau:
Uns ist ehrlich gesagt noch gar nicht aufgefallen, dass es in Herisau Vandalismus gibt und eine Unordnung herrscht. Auf jeden Fall hört sich diese Idee eher komisch an. Irgendwie wäre es eine Geldverschwendung, da es nichts bringen würde.

Alice Signer (63), Herisau:
Ich habe auch schon bemerkt, dass gewisse Sachen wie beispielsweise Blumenbeete verwüstet werden. Überwachungskameras wären nicht schlecht. Die Jugendlichen würden wissen, dass sie überwacht werden. Nur können sie ihre Aufenthaltsorte, die sie verwüsten, auch verlagern. Umfrage: Christine Moser


Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Littering-Kampagne: Sinn oder Unsinn?», (02.05.2007)
«Ein Jahr Müll-Bekämpfung», (26.04.2007)
«Ich bins, dein Abfalleimer», (11.10.2006)

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 03.10.2007 - 09:01:00