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Update: Stromschlag im Werkunterricht – Verfahren gegen Lehrer eröffnet

Hünenberg/ZG Gegen den durch Stromschlag verunfallten Lehrer hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug ein Verfahren eröffnet. Dieses soll klären, ob der 27-Jährige seine Sorgfaltspflicht verletzt hat.

Am Dienstag, dem 02.04.2019 kurz vor Mittag erlitt ein Lehrer im Schulhaus Ehret in Hünenberg während des Werkunterrichts einen Stromschlag (polizeinews.ch berichtete). Der 27-Jährige wurde lebensbedrohlich verletzt.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug ein Verfahren gegen den Pädagogen eröffnet. Dieses soll klären, ob der Lehrer mit der verwendeten Elektro-Installation zur Herstellung von sogenannten Lichtenberger-Bildern die anwesenden Schüler gefährdet und dadurch seine Sorgfaltspflicht verletzt hat.

Zum Unfall kam es durch den unsachgemässen Umgang des Lehrers mit einem Hochspannungstrafo. Durch den Stromschlag erlitt der 27-Jährige einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden. Nach der Reanimation vor Ort wurde der Lehrer ins Spital geflogen. Er ist inzwischen ausser Lebensgefahr.

ZugZug / 10.04.2019 - 12:22:52