• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Flammen und Rauch in einer Dachwohnung

Baar/ZG In einem Mehrfamilienhaus ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr nutzbar.

Am 26.11.2019 kurz vor 19:15 Uhr gingen bei der Einsatz- leitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus an der Rigistrasse in Baar brenne. Als die Einsatzkräfte beim Brandort eintrafen, stellten sie in der Dachwohnung Feuer und eine starke Rauchentwicklung fest.

Die Feuerwehr Baar begann unverzüglich mit den Löscharbeiten und rückte unter Atemschutz ins Gebäudeinnere vor. Gleichzeitig wurde der Hubretter zur Sicherung in Position gebracht. Dank dem schnellen Einsatz gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen zu verhindern und das Feuer zu löschen.

Die vierköpfige Familie, die sich beim Brandausbruch in der betroffenen Wohnung befand und die übrigen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen.

Einer der Bewohner, ein 55-jähriger Mann, versuchte vor Eintreffen der Rettungskräfte, die Flammen zu löschen. Er musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden. Dieses konnte er in der Zwischenzeit wieder verlassen. Weitere 10 Personen wurden vor Ort durch die Mitarbeitenden des Rettungs- dienstes Zug untersucht.

Durch das Feuer wurde die Dachwohnung stark in Mit- leidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde Baar kümmert sich nun um eine Ersatzunter- kunft für die Familie. Die restlichen Hausbewohner konnten nach dem Feuerwehreinsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Brandursache ist noch unklar und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Im Einsatz standen 40 Angehörige der Feuerwehr Baar, der Feuerwehrinspektor sowie vier Teams des Rettungs- dienstes Zug und mehrere Patrouillen der Zuger Polizei.

ZugZug / 27.11.2019 - 14:26:38