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Winterthur Do. 4. April 2019 - 13:24 Uhr / Stapo Winterthur/PN

Scharfe Handgranate aus dem WKI diente als Briefbeschwerer

Handgranate als Briefbeschwerer: darauf muss man erstmal kommen. (Symbolbild)
Handgranate als Briefbeschwerer: darauf muss man erstmal kommen. (Symbolbild)

polizeinews.ch Winterthur, Winterthur, Zürich (ZH), Zürich

Winterthur/ZH Am Montag, dem 01.04.2019 wurde bei der Räumung eines Zimmers eine Handgranate gefunden. Es stellte sich heraus, dass die Sprengladung der über 100-jährigen Waffe nach wie vor intakt war. - Stapo Winterthur/PN

Am Montagnachmittag meldete sich ein Mitarbeiter einer Immobilienbewirtschaftungsfirma bei der Stadtpolizei, weil bei der Räumung eines Zimmers eine möglicherweise echte Handgranate gefunden worden war.

Spezialisten der Stadtpolizei Winterthur rückten aus und stellten fest, dass es sich tatsächlich um eine echte Kugelhandgranate – wohl aus dem 1. Weltkrieg – handelte. Die Granate wurde sichergestellt und dem Forensischen Institut Zürich übergeben. Eine genauere Analyse ergab, dass der Zünder zwar nicht mehr funktionsfähig war, wohl aber die feuerempfindliche Hauptladung. Die Handgranate wurde darauf kontrolliert vernichtet.

Gemäss ersten Ermittlungen wurde die Handgranate von ihrem ehemaligen Besitzer jahrelang als Briefbeschwerer benutzt.

Hinweis der Polizei: Die Stadtpolizei Winterthur weist darauf hin, dass bei derartigen Funden immer die Polizei alarmiert werden sollte – wie im vorliegenden Fall. Ansonsten können nicht mehr benötigte Waffen oder Munition jederzeit kostenlos bei der Stadtpolizei Winterthur abgegeben werden.
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