Zürich (ZH) Do. 7. März 2019 - 14:22 Uhr / Kapo ZH/PN

Kriminaltouristen aus aller Welt verhaftet: Aktion der Polizei erfolgreich beendet

Unwillkommene «Touristen»: Die Festgenommenen kamen von der ganzen Welt in die Schweiz. (Symbolbild)
Unwillkommene «Touristen»: Die Festgenommenen kamen von der ganzen Welt in die Schweiz. (Symbolbild)

polizeinews.ch Zürich (ZH), Zürich

Zürich/ZH «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemein-sam gegen Einbrecher»: Unter diesem Slogan bekämpfte die Kapo Zürich die Einbruchs-kriminalität. Die Bilanz ist positiv: Bei verschiedenen gezielten Kontrollen kam es zu rund 110 Verhaftungen. - Kapo ZH/PN

Die Kantonspolizei Zürich, die Kommunalpolizeien sowie die SBB Transportpolizei haben zwischen Ende Oktober 2018 und dem 22. Februar 2019 mit erhöhtet Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehrere tausend Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. Bei den Kontrollen mit Schwerpunkt Kriminaltourismus wurden Identitäten, Fahrzeuge, Ausweise sowie mitgeführte Gegenstände kontrolliert.

Bei Kontrollen in Zürich, Dietlikon und Horgen konnten drei mutmassliche Einbrecherinnen und vier mutmassliche Einbrecher festgenommen werden. Bei einer Kontrolle in Dietikon wurde ein wegen Raubes gesuchter Täter verhaftet. Ebenso nahmen die Polizisten in Rümlang und Uster zwei mutmassliche Trickdiebinnen und zwei mutmassliche Kupferdiebe fest.

Wegen Widerhandlung oder Verdacht der Widerhandlung gegen das Ausländergesetz wurden 60 Personen festgenommen. Wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Strassenverkehrsgesetz, weil deren Identität abgeklärt werden musste oder aufgrund von Ausschreibungen, wurden weitere 38 Personen verhaftet. Aus den 48 Kontrollen resultierten über 200 Strafanzeigen und Verzeigungen. Für diverse Übertretungen wurden 120 Ordnungsbussen ausgestellt.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um Staatsangehörige der Schweiz, Kosovo, Mazedonien, Serbien, Irak, Iran der Dominikanischen Republik, von Albanien, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, China, der Dominikanischen Republik, Eritrea, Grossbritannien, Guinea, Kolumbien, Kroatien, Libanon, Peru, Rumänien, Slowenien, Sri Lanka, Tibet, Tunesien, und der Türkei.

Genaue Zahlen liegen noch nicht vor, doch kann schon heute davon ausgegangen werden, dass die Einbruchs-zahlen während der Aktionsdauer weiterhin auf tiefem Niveau gehalten werden konnten.

Aktionen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität haben seit vielen Jahren ihren festen Platz bei der Verhinderung von Einbrüchen in Einfamilienhäuser, Wohnungen sowie Gewerbeliegenschaften. Die Kantonspolizei Zürich wird die breit abgestützte Kampagne zusammen mit den Stadt-polizeien von Zürich und Winterthur, der Kantonspolizei Solothurn, den kommunalen Polizeien des Kantons Zürich sowie den Polizeikommandos der Ostschweizer und der Zentralschweizer Polizeikonkordate auch im kommenden Herbst wieder starten.

Zahlen zur Einbruchskriminalität für das Jahr 2018 werden im Rahmen der Medienkonferenz zur Entwicklung der Kriminalität im Kanton Zürich (PKS) vorgestellt.

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