Zug (ZG) Fr. 7. Juni 2019 - 17:36 Uhr / Zuger Polizei/PN

Sie kommen als Touristen und bleiben als Schwarzarbeiter

Die Polizei kontrollierte Betriebe aller Art.  (Symbolbild)
Die Polizei kontrollierte Betriebe aller Art. (Symbolbild)

polizeinews.ch Zug (ZG), Zentralschweiz

Zug/ZG Die Strafverfolgungsbehörden haben mehrere Betriebe verschiedener Branchen sowie Personen kontrolliert. Fünf Arbeitnehmer waren nicht ordentlich gemeldet. Die Verantwortlichen wurden zur Rechenschaft gezogen. - Zuger Polizei/PN

In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit hat die Zuger Polizei in den letzten Tagen mehrere Kontrollen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit durch-geführt. Es wurden Betriebe verschiedenster Branchen sowie deren Arbeitnehmer kontrolliert. Dabei stellten die Einsätzkräfte mehrere Verstösse fest.

In zwei Gastronomiebetrieben in Zug und Cham wurden insgesamt drei Arbeitnehmer aus dem europäischen Raum angetroffen, die über keine gültige Arbeitserlaubnis ver-fügten. Die drei Männer aus Italien und Estland waren als Kellner, Koch sowie Hilfskoch tätig. Die beiden Betreiber des Lokals erhielten je eine Verwaltungsbusse von mehreren hundert Franken wegen Verstosses gegen das Meldeverfahren.

In Zug wurde zudem im Rahmen einer Personenkontrolle eine ungarische Prostituierrte angetroffen, die nicht ordentlich egistriert war. Ihr wurde die Weiterarbeit untersagt und eine Busse von mehreren hundert
auferlegt.

Im Weiteren wurde in einem Kosmetikstudio in Baar ein tschechischer Staatsangehöriger kontrolliert, der ohne Arbeitsbewilligung als Kosmetiker tätig war. Die kurz darauf durchgeführte Nachkontrolle zeigte, dass die Betreiberin trotz der ausgesprochenen Verwaltungsbusse den Mann ohne die erforderliche Anmeldung weiterbeschäftigte. Wegen Verstosses gegen das Meldeverfahren wurde sie mit mehreren tausend Franken Busse bestraft.
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