Rorschach Di. 14. Mai 2019 - 15:49 Uhr / Kapo TG/PN

Toter Mann im See identifiziert: Es ist ein Asylbewerber aus Eritrea

Beim Ertrinkungstod des Eritreers war keine Dritteinwirkung im Spiel. . (Symbolbild)
Beim Ertrinkungstod des Eritreers war keine Dritteinwirkung im Spiel. . (Symbolbild)

polizeinews.ch Rorschach, St. Gallen (SG), Ostschweiz

Rorschach/TG Am frühen Mittwochabend, dem 01.05.2019 ist ein toter Mann im Bodensee treibend entdeckt worden. Umfangreiche Abklärungen führten nun zur Identifikation. Es handelt sich um einen 24-jährigen Eritreer. - Kapo TG/PN

Beim toten Mann im Bodensee handelt es sich um einen Eritreer, der als Asylbewerber in die Schweiz eigereist war. Inzwischen besass er eine vorläufige Aufenthaltsbewilli-gung für den Kanton St. Gallen.

Die Behörden gehen nicht von einem Delikt aus. Die Untersuchungen des Mannes am Institut für Rechtsmedizin ergaben, dass dieser weder innerlich noch äusserlich verletzt war.

Die Abklärungen der Kantonspolizei führten zu einem seit Ende März vermissten Mann aus der Region Wil. Dieser wurde durch seine Angehörigen am 05.04.2019 als ver-misst gemeldet. Abklärungen und eine nationale Ausschreibung im Schweizerischen Fahndungsregister brachten keinen Erfolg.

Nach dem Auffinden der Leiche wurden die gesicherten Spuren mit aktuellen Vermisstmeldungen verglichen. In einen aufwendigen Verfahren konnte der Mann schliesslich über seinen Zahnstatus identifiziert werden.

Das Institut für Rechtsmedizin geht davon aus, dass der Mann mindestens zwei Wochen bis maximal mehrere Monate im Wasser lag.
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