Kölliken Mo. 7. Oktober 2019 - 13:16 Uhr / Kapo AG/PN

Junglenkerin verursacht Unfall – hoher Schaden und Stau

Die Autofahrerin und der Lastwagenlenker wurden leicht verletzt. (Bild: Kapo AG)
Die Autofahrerin und der Lastwagenlenker wurden leicht verletzt. (Bild: Kapo AG)
Der Lastwagen wurde gegen die Leitplanke gedrängt. (Bild: Kapo AG)
Der Lastwagen wurde gegen die Leitplanke gedrängt. (Bild: Kapo AG)
Auch an der Infrastruktur entstand Sachschaden. (Bild: Kapo AG)
Auch an der Infrastruktur entstand Sachschaden. (Bild: Kapo AG)

polizeinews.ch Kölliken, Zofingen, Aargau (AG), Nordwestschweiz

Kölliken/AG Eine Frau verlor am Samstag auf der A1 die Herrschaft über ihren Wagen. Dieser prallte seitlich gegen einen Lastwagen, der dann die Leitplanke rammte. Beide Lenker wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Schaden. - Kapo AG/PN

Der Unfall ereignete sich am Samstag, dem 05.10.2019 um 13:15 Uhr auf der A1 auf Höhe der Raststätte Kölliken-Süd.

In einem Renault Clio war die 21-jährige Frau auf dem Überholstreifen in Richtung Zürich unterwegs, als sie kurz vor der Raststätte ins Schleudern geriet. Das Auto prallte seitlich gegen einen Lastwagen, der dadurch nach rechts abgedrängt wurde. In der Folge prallte er zu Beginn der Ausfahrt in die Raststätte mit voller Wucht gegen die Leitplanke.

Diese wurde auf einer Länge von mehreren Metern aus der Verankerung gerissen und zusammengeschoben. Zudem rammte der Lastwagen eine grosse Signalisationstafel.

Ambulanzen brachten die beiden leicht verletzten Lenker ins Kantonsspital Aarau. Am Auto entstand Totalschaden. Auch der Lastwagen wurde stark beschädigt. An der Infrastruktur der Autobahn entstand ebenfalls erheblicher Schaden, dieser lässt sich noch nicht beziffern.

Aus welchem Grund die 21-Jährige bei Regen und nasser Fahrbahn die Kontrolle über den Wagen verlor, ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Die beschädigte Leitplanke ragte in den Normalstreifen, weshalb die Polizei diesen und vorübergehend auch den Überholstreifen sperren musste. Der Verkehr konnte ständig über den Rastplatz abfliessen. Dennoch hat sich kilometerlanger Rückstau gebildet. Auch in Gegenrichtung geriet der Verkehr zeitweise ins Stocken.

Die Fahrbahn wurde grossflächig mit Öl verschmutzt, das mit dem Regenwasser vermischt zu einem schmierigen Belag führte. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten gestalteten sich aufwändig.
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