Polizei stoppt mehrere «Iglufahrer»

So nicht: Fahren mit nur halbwegs freigekratzten Scheiben wird gebüsst. (Bild: Zuger Polizei)
So nicht: Fahren mit nur halbwegs freigekratzten Scheiben wird gebüsst. (Bild: Zuger Polizei)

Zug/ZG Viele kennen die Situation: Man hat es eilig und will möglichst schnell mit dem Fahrzeug von A nach B fahren, doch der Wagen ist von Schnee und Eis bedeckt. Rasch ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen und los geht die Fahrt. Doch das reicht nicht. - PN

In den letzten Tagen und Nächten waren die Temperaturen teilweise unter dem Gefrierpunkt und die Polizei musste mehrere Fahrzeuglenkende stoppen, die mit vereisten Scheiben unterwegs waren. Während einer der fehlbaren Lenker nur die halbe Frontscheibe freigekratzt hatte, fuhren andere mit vereisten Seitenscheiben oder schneebe- deckten Seitenspiegeln. Dadurch war ihre Sicht stark eingeschränkt.

«Iglufahrer» gefährden sich und auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fussgänger und Velofahrer. Lenkende, die so unterwegs sind, werden verzeigt und müssen mit einem Ausweisentzug rechnen. Auch droht ihnen eine hohe Busse.

Gut zu wissen: Betreiben Sie Frühsport für den richtigen Durchblick! Das Fahrzeug ist komplett von Schnee und Eis zu befreien. Auch wenn das Scheibenkratzen bei Minustemperaturen unangenehm sein kann; nehmen Sie sich die Zeit dafür! Scheiben, Rückspiegel, Lichter und Kontrollschilder müssen von Gesetzes wegen sauber gehalten werden. Auch vom Dach Ihres Autos oder Ihres Anhängers darf wäh-rend der Fahrt kein Schnee oder Eis herunterfallen. Planen Sie deshalb genügend Zeit ein, um Ihr Fahrzeug rundherum von Schnee und Eis zu befreien.

Die Zuger Polizei appelliert an die Vernunft der Fahrzeuglenkenden, damit auch während den Wintermonaten nicht andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden und Unfälle verhindert wer-den können.
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