Oberhofen am Thunersee Mi. 26. Juni 2019 - 15:09 Uhr / pkb/PN

Update: Im See versunkenes Auto – Polizei birgt leblosen Mann

Im Einsatz standen zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte.  (Symbolbild)
Im Einsatz standen zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte. (Symbolbild)

polizeinews.ch Oberhofen am Thunersee, Thun, Bern (BE), Espace Mittelland

Oberhofen am Thunersee/BE Am Montag ist ein Auto von der Strasse abgekommen und in den Thunersee gefahren (polizeinews.ch berichtete). Am Dienstag konnte das Fahrzeug geborgen werden. Dabei wurde ein lebloser Mann aufgefunden. - pkb/PN

Am 24.06.2019 kurz nach 05:00 Uhr wurde der Kantons-polizei Bern gemeldet, dass ein Auto in den Thunersee gefahren sei. Gemäss aktuellen Erkenntnissen fuhr das Auto auf dem Längenschachen von Interlaken herkommend in Richtung Thun, als es im Bereich des Bootshafens von der Strasse abkam, in den See geriet und daraufhin versank.

Umgehend nahmen Einsatzkräfte, darunter mehrere Taucher der Seepolizei der Kantonspolizei Bern, die Suche nach dem versunkenen Fahrzeug auf. Diese gestaltete sich nicht zuletzt aufgrund schlechter Sichtverhältnisse schwierig. Im Verlauf des Vormittags konnte das Fahrzeug schliesslich mithilfe eines Unterwasserroboters der Schweizer Armee in ca. 80 Metern Tiefe erstmals lokalisiert werden.

Allerdings war eine Bergung gleichentags aufgrund der komplexen Fundsituation nicht mehr möglich. Am Dienstagmorgen konnte das Auto unter Beizog eines Spezialschiffs mit Winde und eines Krans geborgen werden. Dabei fanden die Einsatzkräfte im Innern des Fahrzeugs einen leblosen Mann vor.

Weitere Personen befanden sich nicht im Auto. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 56- jährigen Mann aus dem Kanton Bern. Weitere Ermittlungen zu den Umständen des Ereignisses sind im Gang.

Aufgrund des Einsatzes kam es sowohl am Montag als auch am Dienstag zu Verkehrsbehinderungen. Es standen zahlreiche Dienste der Kantonspolizei Bern, darunter diverse Mitarbeiter der Seepolizei, Angehörige der Feuerwehren Thun und Oberhofen, Mitarbeitende der Seerettung Thunersee und des Amts für Wasser und Abfall sowie vorsorglich aufgebotene Ambulanzteams im Einsatz.
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