Bern (BE) Mo. 25. November 2019 - 11:43 Uhr / pkb/PN

Steine und Pyros: Sechs Polizisten bei eskalierter Hausbesetzung verletzt

Eskalierte Hsudbsetzung: Die Polizei musste mit Schusswaffeneinsatz drohen, um sich zu schützen. (Symbolbild)
Eskalierte Hsudbsetzung: Die Polizei musste mit Schusswaffeneinsatz drohen, um sich zu schützen. (Symbolbild)

polizeinews.ch Bern (BE), Espace Mittelland

Bern/BE Bei einem Einsatz im Zuge einer Hausbesetzung sowie Sachbeschädigungen sind in der Nacht auf Sonntag in Bern sechs Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern bei Angriffen verletzt worden. - pkb/PN

Zudem kam es zu einem Umzug von der Laupenstrasse auf die Schützenmatte, bei welchem ebenfalls Sachbeschädigungen verübt wurden. Die Polizei musste Mittel einsetzen, zwei Personen wurden angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern beobachteten am Samstag, dem 23.11.2019 kurz vor 22:30 Uhr, dass sich zahlreiche Menschen bei einer sich im Umbau befindenden Liegenschaft an der Laupenstrasse in Bern einfanden.

Im Verlaufe der Nachtstunden wurden durch mehrere Personen Sachbeschädigungen durch Sprayereien im Bereich der Geleise und des Bahnhofs verübt. In der Folge hielten die Einsatzkräfte dort zwei Personen an. Kurz nach der Anhaltung wurden die Mitarbeitenden von Personen aus der Liegenschaft heraus massiv angegriffen und mit Wurfgegenständen beworfen.

Sechs Polizeimitarbeitende wurden dabei unter anderem durch Steinwürfe an den Kopf sowie Pyrotechnika verletzt. Sie mussten sich teilweise in ärztliche Kontrolle begeben. Zum eigenen Schutz mussten sie Mittel einsetzen, darunter auch den Einsatz der Schusswaffe androhen. Nach dem Abtransport der angehaltenen Personen zogen sich die Angreifer vorerst in das Gebäude an der Laupenstrasse zurück.

Kurz nach 02:00 Uhr verliessen die Personen die Liegen- schaft und es formierte sich ein grosser Umzug mit zahlreichen Teilnehmern. Dieser zog von der Laupen- strasse in Richtung Schützenmatte. Dabei wurden erneut Pyrotechnika abgebrannt und es kam es zu weiteren Sachbeschädigungen; so wurde die Scheibe eines Einsatzfahrzeuges zerstört.

Zudem kam es wiederum zu Angriffen auf die Polizeikräfte, welchen den Umzug begleiteten, um einen Marsch in die Innenstadt zu verhindern. Die Einsatzkräfte mussten deshalb erneut Mittel einsetzen. Auf der Schützenmatte löste sich die Personengruppe schliesslich auf.

Im Zusammenhang mit den Ereignissen, so etwa den Angriffen auf die Einsatzkräfte sowie den Sachbeschä- digungen in und rund um die Liegenschaft an der Laupenstrasse wurden Ermittlungen aufgenommen.
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