• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Zwei Volleyballwelten treffen aufeinander

Volleyball. Mit den Siegen von Amriswil und Chênois Genf in der achten Qualifikationsrunde zeichnet sich in dieser Saison bei den Herren ein Zweikampf zwischen Amriswil und Genf in der NLA ab.

Mit einem 3:0 Sieg (25:14, 25:18, 25:19) gegen Andwil schliesst Amriswil eine intensive Serie von fünf Spielen in 14 Tagen ab. «Wir haben heute unsere Ziele erreicht: Wir wollten keinen Satz abgeben und möglichst wenige Servicefehler begehen», fasst Trainer Johan Verstappen das kurze Gastspiel in Andwil zusammen. Zwischen dem Spiel vom Mittwoch zuvor in Ankara und dem Spiel in Andwil standen Welten. Den Amriswilern ist es gelungen, sich in kurzer Zeit wieder für das Spiel in der Meisterschaft gegen den Tabellenletzten zu motivieren. Die Amriswiler starteten erstmals mit der Formation Perler, Faure, Dailey, Soares, Willi, Schläpfer und Rutishauser. Im dritten Satz brachte Verstappen Büsser für Dailey ins Spiel. Über das ganze Spiel gesehen konnten sich Fabian Perler (Zuspieler), Vitor Faure (Aussen) und Brett Dailey (Mitte) gut in Szene setzen.

Konsequent im Abschluss und konzentriert spielte der TVA Volley im ersten Satz, der mit 25:14 an Klarheit nichts offen liess. Im zweiten Satz verbuchten die Andwiler gute Einzelaktionen in der Verteidigung und im Angriff über die Mitte, lagen zu Beginn mit 6:5 sogar in Führung. Amriswil korrigierte rasch und liess sich den Vorsprung bei 8:6, 16:13 und beim ersten Satzball zum 25:18 nicht mehr nehmen. Im dritten Satz benötigte Amriswil zwei Satzbälle zum 25:19. In diesem Abschlusssatz schonte Verstappen seine Stammformation weiter und ersetzte auch Dailey mit Tom Büsser in der Mitte.

Genf oder Amriswil?
Nach acht Runden in der Meisterschaftsqualifikation steht Amriswil weiter ohne Verlustpunkte an der Spitze, gefolgt von Chênois Genf mit 14 Punkten aus acht Spielen, das überraschend klar die Lausanner am Wochenende zu Hause mit 3:0 besiegte. An dritter Stelle folgt Näfels mit 10 Punkten, das am Samstag Lugano im Tessin mit 3:2 besiegte. Titelverteidiger Lausanne ist auf den vierten Zwischenrang abgerutscht. Die nächsten Gegner von Amriswil lauten Lugano (Samstag, 22. November, 17 Uhr, Tellenfeld/Amriswil) und Sursee auswärts (30. November).

Amriswil wieder gegen Aich/Dob
Im Europa-Cup sind Lausanne UC und der TV Amriswil Volley nach ihren Niederlagen im CEV-Cup nun im 1/16 Final des Challenge Cups weiter engagiert. Am Mittwoch, 10. Dezember (19 Uhr), kommt es im Tellenfeld zu einer Neuauflage des letztjährigen Spiels im Challenge Cup zwischen dem TVA und Posojilnica Aich/Dob. «Für uns das nicht gerade eine Traumauslosung – es gäbe sicher noch attraktivere Gegner, aber wir sind bereit und haben dies in den vergangenen Wochen auch bewiesen, hier unseren Fans spannenden Volleyballsport zu bieten», kommentiert Präsident Dominik Joos die Auslosung vom vergangenen Freitag. Das Rückspiel wird voraussichtlich am 17. Dezember stattfinden.

ThurgauThurgau / 16.11.2008 - 15:46:00