Zwei Tschechen schmuggeln über 2700 Zierfische

Basel. Einen aussergewöhnlichen Schmuggelfall haben Schweizer Grenzwächter in Basel am Montagabend (12.10.09) aufgedeckt.

Zwei Tschechen führten in ihrem Kleintransporter über 2’700 Zierfische mit. Der Fahrer versuchte, die Tiere in mit Wasser gefüllten Boxen von Frankreich in die Schweiz zu schmuggeln. Der 41-jährige Fahrer musste mehrere hundert Franken Busse und Abgaben bezahlen.

Am Montagabend (12.10.09), kurz nach 21:00 Uhr, stoppte eine Patrouille der Schweizer Grenzwache beim Voltaplatz in Basel ein ausländisch immatrikuliertes Fahrzeug und führte eine Zollkontrolle durch.  Der Kleintransporter war zuvor beim Grenzübergang Basel-Lysbüchel von Frankreich  in die Schweiz eingereist.

Lebende Zierfische im Laderaum
Als die Grenzwächter den Laderaum des Fahrzeuges öffneten, stellten sie bis unters Dach gestapelte Plastikboxen fest. Darin befanden sich mit Wasser gefüllte Plastiksäcke, in denen verschiedene Arten von exotischen Süsswasserfischen schwammen. Abklärungen durch die Grenzwache ergaben, dass die 2’790 Zierfische ursprünglich aus der Tschechischen Republik stammen. Die Lieferung war für ein Unternehmen, welches mit Aquarienfischen in der Schweiz handelt, bestimmt. Der Lenker, ein 41-jähriger Tscheche, musste mehrere hundert Franken Busse und Abgaben bezahlen. Da es sich bei den Zierfischen nicht um bewilligungspflichtige Tiere handelte, konnten der Lenker und sein Begleiter ihre Reise fortsetzen.

Basel-Stadt / 14.10.2009 - 15:21:12
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