Zwei Polizisten getötet – schreckliche Tat löst auch in der Schweiz Bestürzung aus
Ihr habt vermutlich vom Tötungsdelikt an einer Polizistin und einem Polizisten im Landkreis Kusel in Deutschland gelesen oder gehört.
Dieser Vorfall macht mich zutiefst betroffen und traurig. Und wütend!
Wie ihr sicher bemerkt hat, haben viele Polizeikorps, Polizistinnen und Polizisten in den sozialen Medien ihre Betroffenheit geäussert. Das zeigt eindrücklich die Solidarität auf. Das ist nicht gespielt, da geht es nicht um Klicks, das ist ECHT! Wir arbeiten in den verschiedensten Polizeikorps, in unterschiedlichen Ländern, aber wir üben alle den gleichen Beruf aus.
Wir führen unzählige Verkehrskontrollen durch, Personenkontrollen, gehen in fremde Wohnungen und Häuser um bei Fällen von Häuslicher Gewalt zu intervenieren. Bei Einbruchsmeldungen begeben wir uns in die Liegenschaften und wenn alle wegrennen, begeben wir uns an den Ort des Geschehens.
Natürlich werden wir dafür ausgebildet. Sei es an der Waffe, in polizeitaktischem Vorgehen, mit Übungsszenarien Etc.
Doch trotz allem bleibt ein Restrisiko bestehen. Das wissen wir. Das zeigt dieser schockierende Vorfall auf und deshalb geht mir das so nahe. Denn gerade das Anhalten eines Fahrzeuges resp. die Kontrolle der Insassen ist etwas alltägliches.
Polizei Rheinland-Pfalz Euch, den Kolleginnen/Kollegen und den Angehörigen möchte ich mein aufrichtiges Beileid aussprechen.
Mit Genugtuung habe ich vom Fahndungserfolg mitbekommen. Das bringt die beiden Polizisten leider nicht zurück, aber die Täter werden zur Verantwortung gezogen!
Für diejenigen, die Interesse am Polizeiberuf haben und mit dem Gedanken spielen, diesen Beruf zu ergreifen, seid euch bewusst, was für Risiken damit einhergehen. Überlegt es euch wirklich gut, sprecht mit Polizistinnen und Polizisten wenn ihr diesbezügliche Fragen habt.
Wenn ihr euch aber dafür entscheidet, ergreift ihr einen unglaublich vielseitigen und spannenden Beruf und ihr tretet in eine grosse Familie ein, die über die Kantons- und Landesgrenzen miteinander verbunden ist.
Quelle: Raphael Schneider, Kapo Basel-Stadt
Bildquelle: Raphael Schneider, Kapo Basel-Stadt
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