Zwei Dutzend Raubüberfälle geklärt
Kantone AG, SZ, ZG und ZH. Die Kantonspolizei Zürich hat in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Aargau, der Zuger Polizei sowie der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich in einem Ermittlungsverfahren zwei Dutzend Raubüberfälle mit einem Deliktsbetrag von rund 105'000 Franken geklärt. Ein 32-jähriger Italiener hat gestanden, für die Überfälle verantwortlich zu sein.
Mitte November 2009 gelang es der Polizei nach einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Anglikon (Kanton Aargau) den mit einem Personenwagen flüchtenden Täter anzuhalten und festzunehmen. Die nachfolgenden Ermittlungen zeigten, dass der Mann für weitere gleichgelagerte Delikte in verschiedenen Kantonen der Schweiz, hauptsächlich jedoch im Kanton Zürich in Frage kam. Der Mann wurde der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich zugeführt, die die weiteren Untersuchungen zusammen mit der Kantonspolizei Zürich führte.
Der Mann gab im Ermittlungsverfahren zu, seit Herbst 2007 bis zu seiner Verhaftung Mitte November 2009 rund zwei Dutzend Tankstellenshops in den Kantonen Aargau, Schwyz, Zug und Zürich überfallen zu haben. Aus den Überfällen erbeutete er gesamthaft einen Deliktsbetrag von rund 105’000 Franken. Bei den Tatbegehungen war er jeweils mit einer Sturmhaube maskiert und mit einem Küchenmesser sowie mit einem Pfefferspray bewaffnet gewesen.
Beim Verhafteten handelt es sich um einen im Bezirk Dietikon wohnhaften, 32-jährigen Italiener. Der Erlös aus den Straftaten verwendete der einschlägig Vorbestrafte für die Finanzierung seiner Drogensucht.



























