• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Zweckbestimmung für Bettagskollekte festgelegt

Mit der Bettagskollekte 2008 sollen die Gehörlosenschule von Dr. Hussein Ismail in Beirut/Libanon und der ambulante Hospizdienst Thurgau unterstützt werden.

In seiner Kollektenanordnung für den 21. September 2008 überlässt es der Evangelische Kirchenrat den Pfarrämtern und Kirchgemeinden zu entscheiden, welches der beiden Projekte sie bevorzugen.

Die Gehörlosenschule in Beirut/Libanon ist die einzige derartige Schule im nahöstlichen Land. Da gehörlose Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Land die bis zur High School führende Schule besuchen, müssen sie an der Schule wie in einem Internat übernachten.

Nun steht die von Dr. Hussein Ismail (er selber ist gehörlos) geleitete Schule vor der Situation, dass Tradition und Religion des Landes es verlangen, dass jugendliche Mädchen und Knaben nicht auf demselben Stockwerk übernachten.

Damit auch weit entfernt wohnende Mädchen die High School für Gehörlose besuchen können, muss deshalb ausserhalb des Schulgeländes ein eigenes Internats-Appartement erworben werden. Dabei ist die Schule auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Hospizdienst unterstützt Angehörige
Die Helferinnen und Helfer des ambulanten Hospizdienstes Thurgau unterstützen Angehörige bei der Pflege und Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen. Der Hospizdienst wird von Frauen und Männern getragen, die ihre Einsätze auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis leisten. Sie sind auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Sie bilden sich regelmässig weiter und erhalten professionelle Begleitung. Sie respektieren die religiöse und spirituelle Haltung der Betroffenen und begleiten sie unabhängig von ihrer Weltanschauung. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit medizinischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Fachpersonen ist ihnen wichtig. Die Arbeit wird vom Verein ambulanter Hospizdienst Thurgau getragen. Er ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

23’300 Franken gesammelt
Mit der letzjährigen Bettagskollekte konnten «Die Dargebotene Hand», Telefonseelsorge Nummer 143, und die Schweizer Kirche in London mit Beiträgen von Fr. 13’500.- und Fr. 9.800.- unterstützt werden.

ThurgauThurgau / 20.09.2008 - 12:13:00