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Zusätzliche Klasse an der „Brücke AR“

Herisau/AR. Wegen der grossen Nachfrage wird es im laufenden Schuljahr eine zusätzliche Klasse an der „Brücke AR“ geben. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden bewilligte einen entsprechenden Nachtragskredit für das Schulangebot.

Brückenangebote unterstützen Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben oder nach der Oberstufe keine weitere schulische Ausbildung antreten. Um eine Antwort auf die Frage „Wie weiter?“ zu finden, werden während des Brückenjahres einerseits praktische Erfahrungen im Berufsalltag vermittelt. Andererseits werden schulische Lücken geschlossen. Am Ende des Brückenjahres sollen alle Jugendlichen in eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II übertreten können.

Die Nachfrage nach Brücken-Plätzen übersteigt derzeit das Angebot; es musste eine Warteliste eingeführt werden. Als Sofortmassnahme bewilligte der Regierungsrat einen Nachtragskredit über 145’000 Franken für eine zusätzliche Klasse bis zum Sommer 2010. Ziel ist es, dass keine Jugendlichen abgewiesen werden müssen. Die Erfahrung zeigt, dass die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sinken, je länger Jugendliche ohne berufliche Perspektiven sind.

Das Vorgehen steht auch im Einklang mit dem Regierungsprogramm 2007 – 2011. Eines der Projekte hat zum Ziel, dass 95% der Ausserrhoder Jugendlichen eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II erfolgreich abschliessen. Dieses Ziel ist fast erreicht. Trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes halten Industrie und Gewerbe ihr Ausbildungsangebot glücklicherweise aufrecht.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 25.09.2009 - 09:22:58