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Zusätzliche Klasse an der «Brücke AR»

Wegen der grossen Nachfrage wird es bis zum Sommer dieses Jahres eine zusätzliche Klasse an der «Brücke AR» geben. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden bewilligte einen entsprechenden Nachtragskredit für das Schulangebot.

Brückenangebote unterstützen Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben oder nach der Oberstufe keine weitere schulische Ausbildung antreten. Um eine Antwort auf die Frage «Wie weiter?» zu finden, werden während des Brückenjahres einerseits praktische Erfahrungen im Berufsalltag vermittelt.

Andererseits werden schulische Lücken geschlossen. Am Ende des Brückenjahres sollen alle Jugendlichen in eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II übertreten können. Nach einer zweijährigen Pilotphase wurde im vergangenen Sommer das Bildungsangebot «Brücke AR» definitiv eingeführt.

Die Nachfrage nach Brücken-Plätzen überstieg Ende des letzten Jahres das Angebot; es musste eine Warteliste eingeführt werden. Als Sofortmassnahme bewilligte der Regierungsrat einen Nachtragskredit für eine zusätzliche Klasse bis zum Sommer 2009. Ziel ist es, dass keine Jugendlichen abgewiesen werden müssen. Die Erfahrung zeigt, dass die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sinken, je länger Jugendliche ohne berufliche Perspektiven sind.

Dieses Vorgehen steht auch im Einklang mit dem Regierungsprogramm. Eines der Projekte hat zum Ziel, dass 95% der Ausserrhoder Jugendlichen eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II erfolgreich abschliessen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 21.01.2009 - 11:58:00