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«Zubringer Appenzellerland» beim Bundesamt für Strassen

Die Regierungsräte Jakob Brunnschweiler, Stefan Sutter sowie Willi Haag haben das Dossier «Zubringer Appenzellerland» mit dem Bauprojekt «Umfahrung Herisau» den Verantwortlichen des Bundesamts für Strassen übergeben.

Es scheint still geworden zu sein im «Verkehrsraum Herisau»; die Projektierung der Umfahrung ist aber soweit vorangetrieben, wie es die kantonalen Möglichkeiten erlauben. Hinter den Kulissen wurden Weichen gestellt; denn das Umfahrungsprojekt Herisau ist heute als Teilprojekt des «Zubringers Appenzellerland» (A1-Herisau-Appenzell) zu betrachten. Mit diesem sollen die beiden Kantonshauptorte Herisau und Appenzell besser ans Nationalstrassennetz angebunden werden.

Weiterbearbeitung nach Netzbeschluss
Dieser „Zubringer Appenzellerland“ – mit der Umfahrung Herisau – soll gemäss „Sachplan Verkehr“ des Bundes in das Grundnetz der Strassen von nationaler Bedeutung aufgenommen werden. Der entsprechende Beschluss durch die eidgenössischen Räte wird im Jahre 2010 erwartet. Eine Weiterbearbeitung des Gesamtprojekts durch das Bundesamts für Strassen (ASTRA) ist erst nach diesem Netzbeschluss möglich. Damit wäre die Strasse Winkeln-Herisau-Hundwil-Appenzell in die Zuständigkeit des Bundes überführt – und der Bund käme für die weitere Planung und Finanzierung des Gesamtprojekts auf.

«Ich vergleiche die Übergabe mit einer Adoption» so ASTRA-Direktor Rudolf Dieterle am Anlass. Denn die Eltern – die Kantone – hätten mit Freude Nachwuchs erhalten. Das ASTRA als potenzielle Adoptionseltern mit bereits vielen Kindern müsse nun abwägen, ob sie den Zuwachs verkraften können.

Gute Anbindung wichtig
Der Ausserrhoder Landammann Jakob Brunnschweiler hob hervor, dass das Teilprojekt „Umfahrung“ die bestehende Engpassproblematik in Herisau lösen würde. Das Gesamtprojekt beinhaltet eine gute Anbindung an das Nationalstrassennetz, was als Standortfaktor enorm wichtig ist. Dass der «Zubringer Appenzellerland» keinesfalls wie das Wort «Zubringer» als Sackgasse verstanden werde, hofft der Innerrhoder Bauherr Stefan Sutter. Denn der Zubringer schaffe zusätzlich eine bessere Verbindung über Gais nach Altstätten.

Das kantonale Tiefbauamt Appenzell Ausserrhoden ist beauftragt, die Zeit bis zur tatsächlichen Projektübernahme durch das ASTRA zu nutzen, um eine erste Bauetappe der Bauausführung näher zu bringen.


Bild in Grossansicht Bildlegende (v.l.n.r.)

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 05.09.2008 - 15:18:00