Zu wenig Angestellte im Mehrzweckgebäude
Waldstatt. Wegen Bauarbeiten am Mehrzweckgebäude kam es für die Hauswartung zu einer enorme Überbelastung.
Seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Unterhalt, die Hauswartung und der Betrieb von Mehrzweckgebäude, Sportanlage, Schwimmbad, Werkhof (ehemals Haus Schiele) und weiterer Gebäude der Gemeinde nicht mit dem vorhandenen Stellenumfang bewältigt werden kann. Deshalb wurde nach Abschluss der Bauarbeiten am Mehrzweckgebäude eine unabhängige Arbeitsplatzberechnung, durch eine Fachfirma, in Auftrag gegeben. Bis anhin standen dem Betriebsleiter Sepp Brunner und seiner Frau Rösli Brunner, als Festangestellte, nebst den bewährten Aushilfen im Schwimmbad jeweils temporäre Hilfskräfte für die übrigen Arbeiten zur Verfügung. Die Lösung der Unterstützung in der Hauswartung hat sich, im Gegensatz zum Schwimmbad, als ungeeignet erwiesen.
Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen die bis anhin temporären Lösungen, in eine feste Anstellung, entsprechend des ausgewiesenen Bedarfs, umzuwandeln. In der Zwischenzeit wurde die 50 bis 70 Prozent-Stelle ausgeschrieben. Parallel dazu soll auch eine generelle Neustrukturierung der Betreuung aller gemeindeeigenen Gebäude geprüft werden, damit für die Zukunft die Stellvertretung verbindlich geregelt ist.
Befristete Anstellung
Die enorme Belastung durch die Bauarbeiten am Mehrzweckgebäude haben dazu geführt, dass bei Sepp und Rösli Brunner im Jahre 2007 ein unverhältnismässiger Überzeitsaldo entstanden ist. Der Gemeinderat hat deshalb in Absprache mit den Betroffenen vereinbart, dass ein Teil der Überzeit ausbezahlt und der Rest kompensiert wird.
Die Kompensation, stellt aus Sicht des Gemeinderates, im Hinblick auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden, eine nicht zu unterschätzende Massnahme dar. Deshalb wurden die Verantwortlichen beauftragt nach einer entsprechenden Lösung Ausschau zu halten. Der Rat freut sich, dass per 22. Januar 2008 Herr Kurt Jakob Eckstein, wohnhaft in Trogen für die Zeit von drei Monaten, mit einer Option auf einen zusätzlichen Monat, angestellt werden konnte. Eckstein ist ein erfahrener Hauswart und soll nach einer kurzen Einarbeitungsphase die Stellvertretung des Betriebsleiters übernehmen und so den erforderlichen Abbau der Überzeit ermöglichen. Der Gemeinderat wünscht Herr Eckstein einen guten Start und viel Freude bei dieser spannenden Aufgabe.



























