Zu schnell und zu übermütig
AR. Gestern ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle. Laut Willi Moesch, Mediensprecher der Kantonspolizei Ausserrhoden, überschätzen sich im Winter viele Fahrzeuglenker.
Sachschaden an acht Fahrzeugen, eine Verletzte und ein kaputter Röhrenzaun: Die Bilanz des gestrigen Tages auf den verschneiten Strassen im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Mehr Unfälle als im Sommer
Im Winter ereignen sich laut Willi Moesch, Mediensprecher der Kantonspolizei Ausserrhoden, mehr Unfälle als im Sommer. «Allerdings sind es vorwiegend Unfälle, bei denen Sachschaden entsteht. Dafür geschehen weniger Unfälle, bei denen Personen verletzt werden», so Moesch.
«Autofahrer überschätzen sich»
Die meisten Autofahrer, die einen Unfall verursachen, würden sich überschätzen und zu schnell fahren, sagt Moesch. «Zudem schätzen viele den Bremsweg falsch ein. Es gibt auch Personen, die ihr Allradfahrzeug überschätzen.»
Grösste Gefahr: Glatteis
Glatteis ist im Winter laut Moesch die grösste Gefahr für Autofahrer. «Schneebedeckte Fahrbahnen sind hingegen gut befahrbar. Auf diesen Strassen ist die Unfallgefahr viel geringer als auf eisbedeckten.»
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– Mehrere Verkehrsunfälle vom Donnerstag, 11. Dezember 2008