Zu schnell trotz schlechtem Wetter
Frauenfeld. Weil sie ihr Tempo nicht den Bedingungen anpassten, wurden im Thurgau mehrere Lenker Opfer eines Verkehrsunfalls.
Am Karfreitagabend und in der Nacht zum Samstag ereigneten sich im Kanton Thurgau mehrere Selbstunfälle. Personen kamen keine zu Schaden. Die Selbstunfälle ereigneten sich an verschiedenen Orten und sind vorwiegend auf nicht angepasste Geschwindigkeiten bei winterlichen Strassenverhältnissen zurückzuführen.
Gegen 20.20 Uhr rutschte eine 46-jährige Autolenkerin mit ihrem Fahrzeug in einer langgezogenen Rechtskurve zwischen Märwil und Mettlen in die Leitplanke.
In einer Linkskurve zwischen Hohentannen und Bischofszell kam kurz nach 22 Uhr ein 26-jähriger Lenker mit seinem Wagen von der Strasse ab und kollidierte mit einem Holzzaun.
Knapp eine halbe Stunde später verursachte kurz vor Bornhausen ein 20-jähriger Lenker mit seinem Auto einen Unfall. Er war unterwegs von Eschenz Richtung Herdern und verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses kam über die Gegenfahrbahn und überschlug sich in der abfallenden Böschung. Der Unfallverursacher konnte das Auto unverletzt verlassen.
Zwischen 22.40 Uhr und 23.10 Uhr verloren drei Autofahrer auf der Autobahn A7 bei Gachnang, Wiesendangen und Müllheim die Herrschaft über ihre Fahrzeuge.
Ein 28-jähriger Lenker kam mit seinem Wagen auf der Fahrt Richtung Winterthur ins Schleudern und prallte ins Wiesenbord.
Ein 26-Jähriger war auf der Überholspur Richtung Kreuzlingen unterwegs und verlor dabei die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kollidierte zuerst mit der Mittelleitplanke und danach mit der Randleitplanke. Am Fahrzeug waren Sommerpneus montiert.
Beim Spurwechsel nach einem Überholmanöver Richtung Winterthur fahrend geriet ein 27-jähriger Autolenker ins Schleudern und prallte mit seinem Wagen in die Leitplanke.
Gegen 01.30 Uhr kam ein 22-jähriger Lenker mit seinem Wagen zwischen Zihlschlacht und Schocherswil von der Strasse ab und prallte in einen Zaun. Beim Unfallverursacher wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerausweis eingezogen.
Bei den Unfällen entstand Sachschaden von insgesamt mehreren zehntausend Franken.



























