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Zollkonferenz Schweiz – Deutschland

Schaffhausen. Die Zollkreisdirektion der deutsch-schweizerischen Grenze diskutierten ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. Ziel ist ein stärkeres Zusammenwirken.

Am 18. September trafen sich Vertreter der Grenzwache und der Zollkreisdirektionen Basel und Schaffhausen mit ihren deutschen Kollegen von der Zoll- und Verbrauchsteuerabteilung Freiburg. Die Vertreter der Zollorgane der gesamten deutsch-schweizerischen Grenze von Basel bis Lindau diskutierten ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. Ziel ist ein noch stärkeres Zusammenwirken der Grenzbehörden der beiden Länder.

Werner Schöni, der Kommandant der Grenzwachtregion II (Schaffhausen/Thurgau), begrüsste als Gastgeber zwei Führungskräfte des deutschen Zolls und vier Kaderangehörige der Schweizer Zollverwaltung in seinem Grenzwachtkommando auf dem Ebnat in Schaffhausen. Die sechste Konferenz der benachbarten Zollbehörden fand zum zweiten Mal in Schaffhausen statt. Die Führungsspitze der Schweizerisch – Deutschen Grenzregion war vertreten: Auf der deutschen Seite Ekkehard Schmidl, Abteilungsdirektor Zoll und Verbrauchssteuerabteilung OFD Freiburg und Frau Gundi Handierk-Bartsch, Regierungsdirektorin Oberfinanzdirektion (OFD) Freiburg sowie auf Schweizer Seite Wilhelm Stalder, stellvertretender Zollkreisdirektor Basel, Peter Longatti, stellvertretender Zollkreisdirektor Schaffhausen, Karl Meier, Stellvertretender Chef Sektion Betrieb Zollkreisdirektion Schaffhausen, Werner Schöni, Kommandant Grenzwachtregion II Schaffhausen und Dominik Brasser, Chef Planung und Einsatz Grenzwachtregion II Schaffhausen.

Grenzübergang Kaiserstuhl-Rötteln bleibt besetzt
Die gegenseitige Amtshilfe und die neu aufgestellten Anmeldeboxen auf Schweizer Seite waren ebenso Thema beim Treffen der Zollkommission wie die Abfertigungs-/Öffnungszeiten der Grenzzollämter. So war sich die Kommission einig, dass der Grenzübergang Kaiserstuhl/Rötteln auch weiterhin mit Personal besetzt wird. Der Übergang wirke für das regionale Gewerbe zwischen Koblenz und Trasadingen als wichtiges Tor über den Rhein.

Enge Kooperation
Die deutsche und die schweizerische Zollverwaltungen halten engen Kontakt untereinander. Zur Erörterung von Grenzfragen wurde im März 2006 eine «Regionale Zollkommission» eingerichtet. Experten der Zollkreisdirektionen Basel und Schaffhausen, der Schweizer Grenzwache und der Zollabteilung der Deutschen Oberfinanzdirektion Karlsruhe besprechen regelmässig schweizerisch-deutsche Zollfragen. Erklärtes Ziel der Zollbehörden beider Länder ist es, trotz hohem Verkehrsaufkommen und Personalabbau der schweizerischen Grenzbehörden auch künftig eine reibungslose Grenzabfertigung zu gewährleisten.

Im Jahr 2006 haben Zollbeamte an der deutsch-schweizerischen Grenze über drei Millionen Lastwagen abgefertigt. Die Zollbehörden beider Nachbarländer sind sich ihrer hohen Verantwortung gegenüber der Wirtschaft und der Bevölkerung bewusst.

ZürichZürich / 19.09.2007 - 13:23:00