Zoll findet immer mehr verbotene Waffen
Der Schweizer Zoll in Basel hat letzte Woche gleich mehrere verbotene Waffen sichergestellt. Die Schlag-, Stich- und Imitationswaffen wurden in verschiedenen Kuriersendungen entdeckt. Nun zeigen sich Tendenzen eines Anstiegs bei den Feststellungen von Verstössen gegen das Waffengesetz sowie gegen den Artenschutz.
Basel: Mitte vergangener Woche führte der Schweizer Zoll Kontrollen bei einem Kurierdienst in der Region durch. Dabei kam ein mobiles Röntgengerät zum Einsatz. Die Zöllner eines Spezialteams stiessen gleich auf mehrere verbotene, respektive bewilligungspflichtige Waffen.
Stich- , Schlag- und Imitationswaffen
Die verdächtige Sendungen enthielten mehrere zur Einfuhr verbotene Reizstoffsprays sowie einen Schlagstock. Ebenfalls wurde eine Stichwaffe, welche mittels einer Handbewegung eine mehrere Zentimeter lange Klinge ausfährt, entdeckt. In einer anderen Lieferung stiessen die Zöllner auf eine täuschend echt aussehende Imitationswaffe in Form einer Maschinenpistole mit Magazin. In weiteren Paketen wurden zwei Gaspistolen sowie bewilligungspflichte Munition entdeckt.
Zunahme bei Feststellung von Waffen und artgeschützten Pflanzen
Seit etwas mehr als einem Jahr führt ein Spezialteam des Zolls im Post- und Kurierverkehr in der Nordwestschweiz risikoorientierte Kontrollen durch. Dabei werden nicht nur zur Einfuhr verbotene oder bewilligungspflichte Waffen entdeckt. Auch finden sich in den Kuriersendungen Gegenstände aus dem Ausland, die dem Kulturgüterschutz unterliegen wie auch Kleinmengen von Betäubungsmitteln.
Aber auch mehrere Pflanzen, welche dem CITES*-Abkommen unterstehen, werden durch die Zöllner sichergestellt. Dabei handelte es sich vor allem um Kakteen und Orchideen.
Waren es im zweiten Halbjahr 2011 rund drei Dutzend Verstösse gegen das Waffengesetz, welche festgestellt wurden, so ist im laufenden Jahr mit einer Zunahme zu rechnen.



























