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«Zivile» jagen Schwarzfahrer

AI/AR. Seit Mai gibt es bei den Appenzeller Bahnen ein neues Zugpersonalkonzept. Wie hat es sich bislang bewährt?

Seit Mai ist das neue Konzept der Appenzeller Bahnen für das Zugpersonal in Kraft getreten. «Das vorige System war veraltet», erklärt der Pressesprecher der Appenzeller Bahnen Dominik Bieli.

Zwei verschiedene Funktionen
Die Neuheit ist, dass das Zugpersonal zwei verschiedene Funktionen erfüllen muss. Dabei kommt es auf die Kleidung an, die es trägt. Die stichprobenmässige Ticketkontrolle wird nur noch von zivil gekleideten Kontrolleuren durchgeführt. «Auf diese Weise werden sie von Schwarzfahrern nicht mehr so schnell erkannt», so Bieli. Die Ticketkontrolleure arbeiten zusätzlich aus Sicherheitsgründen nur noch zu zweit.

Das uniformierte Personal ist im Gegensatz zu früher für diverse Dienstleistungen und betriebliche Funktionen zuständig. «Die Uniformierten dienen als Ansprechpersonen für die Fahrgäste, haben aber zusätzlich auch noch im Betrieb diverse Angelegenheiten zu erledigen, wie zum Beispiel das Zusammenhängen von Zugkompositionen», so Bieli weiter. Das uniformierte Zugpersonal wird vor allem als Begleitung eingesetzt, um Fragen von Gruppen oder anderen Fahrgästen zu beantworten. Aber auch die Uniformierten sind nicht, genau wie die zivilen Kontrolleure, ständig im Einsatz.

«Wir sind ein kleiner Betrieb»
«Da wir ein kleiner Betrieb mit 200 Mitarbeitern sind, werden dieselben Personen für beide Tätigkeiten eingesetzt», fügt Bieli abschliessend hinzu. «An einem Tag sind sie zivil gekleidete Kontrolleure, am anderen Tag uniformierte Dienstleister.»

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 28.09.2007 - 06:57:00