«Zahlen muss man ohnehin»
AR. Die Prämien de Krankenkassen steigen weniger stark an als in Vorjahren – doch sie steigen. appenzell24.ch hat nachgefragt, was man im Appenzellerland davon hält.
Jakob Schoch (57), Schwellbrunn:
Ich habe mich noch nicht gross mit diesem Thema befasst. Ich finde es gut, dass die Krankenkassenprämien in unserem Kanton nicht sehr stark ansteigen. Das ist für mich das Wichtigste. In früheren Jahren sind die Prämien noch höher angestiegen, darum finde ich es nun gar nicht enorm schlimm.
Guiseppe Caliano, Herisau:
Natürlich bin ich mit den höheren Krankenkassenprämien nicht einverstanden. Sie werden jedes Jahr etwas höher. Für mich ist dies eher schwierig zu verstehen, da ich Italiener bin und in es meinem Heimatland ein völlig anderes System gibt. Dort muss man gar nicht dafür aufkommen. Doch hier ist es nun einmal so, man muss ohnehin bezahlen, ob es nun teurer wird oder nicht.
Esther Spirig (51), Herisau:
Das Gesundheitswesen ist nun einmal teuer. Doch Solidarität für die Kranken ist wichtig. Wer gesund ist, soll auch für einen Kranken aufkommen können. Ich finde jedoch, mit der Zeit könnte man die Prämienerhöhungen stoppen.
Sylvia Hürzel (54), Herisau:
Es tut jedem weh, für die Krankenkasse viel Geld auszugeben, doch wir sind auf Hilfe der Krankenkasse angewiesen. Ich weiss nicht genau, was in diesen Prämien alles enthalten ist. Falls noch viel Zusätzliches dazukommen würde, wären diese Preise nicht angemessen. Vielleicht würde man besser in zwei kleinen Erhöhungsschritten vorgehen.



























