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Zahl der Asylsuchenden konstant

Herisau/AR. Der Gemeinde Herisau sind Ende 2009 42 Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene zugeteilt. Von ihnen brauchen etwa 30 Personen eine sporadische Betreuung, die andern sind wirtschaftlich selbständig.

Die Zahl der Asylsuchenden in Herisau hat sich eingependelt. Während es im Jahr 2007 18 Personen waren, stieg die Zahl 2008 auf 45 und verharrt nun auf diesem Niveau. Ende Dezember 2009 lebten 42 Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene in Herisau.

Für die Sozialen Dienste bedeuten Neuankömmlinge, dass sie flexibel reagieren, Wohnungen mieten, Einstiegshilfe leisten und Betreuung bieten müssen. Derzeit sind sechs Wohnungen gemietet, dazu kommen die drei Wohnungen an der Schützenstrasse, die der Gemeinde gehören. Die Bewohner stammen aus Sri Lanka, Somalia, Eritrea, Angola, Serbien, dem Irak und dem Iran. In der Regel schaut eine Vertreterin der Sozialen Dienste einmal pro Woche nach dem Rechten, zu beanstanden gibt es jeweils wenig. Der Besuch ist meist hoch willkommen, weil er Abwechslung zum öden Alltag bringt. Oft bleibt nur der Fernseher als Ablenkung, da die 14 Franken pro Tag für Essen, Kleider, Billette etc. keinen Handlungsspielraum lassen. Das Gesetz sieht auch nicht vor, die Asylsuchenden zu integrieren, weshalb der Gemeinde weitgehend die Hände gebunden sind – in der Hoffnung, dass niemand negativ auffällt, was bis jetzt weitestgehend der Fall ist.

Über ein Drittel der Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen verdient den Lebensunterhalt allerdings selber und ist nicht mehr auf die Hilfe der Gemeinde angewiesen. Arbeiten ist jedoch nur erlaubt, wenn über das RAV keine andere Arbeitskraft gefunden werden konnte und wenn eine kantonale Bewilligung vorliegt. Für 2010 gehen die Behörden von etwa gleich bleibenden Zahlen aus.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 07.01.2010 - 13:18:16