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Ylenias Mitschüler: Betroffenheit und Angst

Appenzell. Heute wäre auch für Ylenia die Schule losgegangen. Deshalb informierte die Schule über die Vorkehrungen zum ersten Schultag - so etwa die psychologische Betreuung der Kinder.

An der Medienkonferenz in Appenzell zeigte sich die Leiterin des Schulamts, Marina Lazzarini «tief erschüttert». Sie drückte Ylenias Mutter und ihrer Familie ihr Mitgefühl aus. Zum Schulbeginn am Montag wurden Ylenias Kindergartenklasse und zwei erste Klassen psychologisch betreut.

Polizist als Wegweiser für Kindergärtler
Von der Seite der Polizei sind in Appenzell die üblichen drei Patrouillen pro Tag unterwegs, ausserdem ist ein Polizist, der als Wegweiser für die Kindergärtler dient, präsent. «Es ist wichtig, dass die Kinder in die Schule oder in den Kindergarten laufen und nicht von den Eltern gefahren werden», so Roland Koster, Mediensprecher der Kantonspolizei Innerrhoden. Die Kinder sollten auch immer in Gruppen gehen, fügt er hinzu. Ebenso ist es wichtig, dass die Kinder lernen «Nein» zu sagen und nicht zu fremden Leuten ins Auto zusteigen, betont Koster.


Infoabend für Eltern
Heute Abend findet für die Eltern der Kindergartenkinder im Hallenbad ein Elternabend statt. Unter Leitung eines Schulpsychologen soll «Raum für Gefühle, Ängste und Fragen» gegeben werden. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Erziehungsdepartements hat die Massnahmen zum Schulstart ausgearbeitet.


Alle Artikel zum «Fall Ylenia» in der Übersicht

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 13.08.2007 - 15:10:00