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Ylenia befand sich im Kastenwagen

AR/SG. Laut DNA-Tests wurde Ylenia im Kastenwagen des Entführers transportiert.

Aufgrund von DNA-Auswertungen stehe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass sich Ylenia im Auto des mutmasslichen Entführers befunden habe. Dies schreibt die St. Galler Kantonspolizei in einem Communiqué am Freitag.

Nach Hinweisen von einem Pendler hat die Ausserrhoder Polizei am Donnerstag ein Tobel zwischen Stein und Teufen mit Hilfe von Spezialisten des Schweizer Alpenclub (SAC) abgesucht. «Wir haben nichts gefunden», sagte Kantonspolizeisprecher Hanspeter Krüsi auf Anfrage.

Der Pendler habe die genauen Koordinaten angegeben, wo die Leiche des Mädchens liegen solle. Weil der Pendler auch den Standort der Waffe des mutmasslichen Entführer ausgependelt habe, suchte die Polizei die Sitter ab, welche durch das steil abfallende Tobel fliesst.

Die Ausserrhoder Polizei sei bisher 126 Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. 25 davon seien von Pendlern oder Hellsehern gekommen. Das sei nicht aussergewöhnlich. Die Polizei nehme solche Hinweise ebenso ernst wie andere, sagt auch die St. Galler Polizei.

Beweismaterial eingetroffen
Zwischenzeitlich sei das Material aus Spanien in St. Gallen eingetroffen. Dieses war durch die spanischen Behörden nach einem Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft St. Gallen am Wohnort des mutmasslichen Entführers sichergestellt worden.

Das Material werde nun von Ermittlungsbeamten der Kantonspolizei St. Gallen gesichtet und analysiert. Über Umfang und Inhalt des Materials gab die Polizei keine Auskünfte.

Frau nicht untergetaucht
In den vergangenen Tagen hätten gewisse Medien berichtet, die Frau des mutmasslichen Entführers sei «untergetaucht». Dies treffe nicht zu, schreibt die Polizei. Die Frau halte sich jederzeit zur Verfügung der St. Galler Strafverfolgungsbehörden.

Ylenia ist seit mehr als drei Wochen verschwunden. Gemäss bisherigen Ermittlungen ist die Fünfeinhalbjährige am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell verschleppt worden.

Der Tat verdächtigt wird ein 67-jähriger Schweizer, der seit 1990 mit seiner Frau in Benimantell in Spanien lebte. Er erschoss sich am Tag der Entführung in Oberbüren St.Gallen. Zuvor hatte er im Wald einen 46-jährigen Mann angeschossen und schwer verletzt, den er für einen Zeugen gehalten haben könnte.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 24.08.2007 - 14:55:00