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«Wunder Natur in vier Jahreszeiten»

Herisau/AR. Die Natur bietet eine einzigartige Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt sowie von Landschaften, die im Film «Wunder Natur in vier Jahreszeiten» von Sepp Keller aus Herisau festgehalten werden.

Fast ein Drittel der rund 460 Mitglieder vom Club 60plus Herisau und Umgebung trafen sich trotz regnerischem Wetter zur letzten Zusammenkunft vor den Sommerferien im katholischen Pfarreisaal. Nachdem zu einem Geburtstag gratuliert und von einem Abschied genommen wurde, übergab Präsident Urs Meyer das Zepter Sepp Keller für seinen Film Wunder Natur in vier Jahreszeiten, der grossen Anklang fand. Der Film gab Einblick in die vielseitige Pflanzen- und Tierwelt sowie Landschaft in den vier Jahreszeiten – Winter, Frühling, Sommer und Herbst.

Einführung in das Hobby Filmen
Der Ursprung und das Interesse an der Natur stammt aus der Jugendzeit, denn bereits im Vorschulalter herrschten paradiesische Zustände vor dem Haus. Vor seiner Pensionierung hatte Sepp Keller noch nie fotografiert und gefilmt und besuchte keine entsprechenden Kurse. Sein Wissen über das Filmen, Schneiden und Vertonen eignete er sich selber an und bezeichnet sich als Autodidakt. Von der einfachen Kamera über ständige Erneuerungen, um seinem Hobby nachzukommen, schaffte er immer wieder die modernsten Apparate an und mit Makro-Aufnahmen entstanden Bilder bis in alle Detail, die von blossem Auge nicht erkennbar sind.

Zusammen mit den einzelnen Filmkameras und Objektive sowie mit dem Stativ (7.5 kg) beträgt die gesamte Filmausrüstung ein Gewicht von 20 Kilogramm. Kellers Ziel besteht darin, die Natur der Bevölkerung vor Augen zu führen und mit offenen Augen durch die Gegend zu laufen, was aber auch viel Geduld zu ungewohnten Zeiten – rund um die Uhr – erfordert. Der Film wurde zu 95 Prozent im Appenzellerland gedreht, während er für eine neue Ausgabe die Nordostschweiz ins Auge fast.

Beobachten und Filmen
Für diesen einzigartigen und wunderbaren Film verarbeitet Sepp Keller rund 70 Stunden Filmmaterial, was ca. 4500 Stunden beobachten und filmen erforderte. Zum Filmen gehört aber auch der Anmarsch und Dämmerung (Deckung), vor allem aber viel Geduld, d.h. 7bis 8 Stunden manchmal bis zu 10 Stunden im gleichen Lebensraum auszuharren und zu beobachten. Die vielen Stunden des Wartens sind nicht immer von Erfolg gekrönt, denn Wetter, Lichtverhältnisse und das Verhalten der Tiere spielen eine grosse Rolle. Der Zeitaufwand für Schneiden aus dem vorhandenen Filmmaterial, Vertonen nach Anhören von ca. 80 CDs beträgt cirka 700 Stunden für den einstündigen Film. Für die Zukunft fasst Keller einen neuen Film mit Bildern aus der Nordostschweiz ins Auge.

Beeindruckende Bilder
Die Natur bietet eigenartige Schauspiele, sei es im Winter, Frühling, Sommer oder Herbst. Josef Keller hat ein gutes Auge und Freude an der Natur, was bei seinem Film besonders zum Ausdruck kommt. Der Film beinhaltet Aufnahmen bis in alle Details, die von blossem Auge nicht wahrgenommen werden können. Landschaften, Sonnenaufgang, Pflanzen, Blumen und Insekten inklusive Paarung der verschiedensten Tier gaben Einblick in die vielseitigen Naturschönheiten des Appenzellerlandes. Für seine «profihaften» Aufnahmen und einem perfekten Bild bis in alle Detail braucht er viel Geduld. Das heisst warten auf dem «Stühlchen» und der Moment, um die gewünschte Aufnahme zu machen, um nachher den vielsagenden Bildausschnitt zu bestimmen. Mit seinem Film «Wunder Natur in vier Jahreszeiten» hat Josef Keller einen Dokumentarfilm erstellt, der Einblick in die vielseitige Natur gibt und die Schönheiten zum Ausdruck bringen. Die Besucher waren begeistert vom «Meisterwerk» und bedankten sich bei Sepp Keller mit viel Applaus für diesen einzigartigen Film.

Start ins 2. Halbjahr
Mit dem Halbtagesausflug zum Napoleon Museum Arenenberg wird das erste Halbjahr abgeschlossen und nasch den Ferien wartet der Club 60plus wieder mit einem attraktiven Programm mit Zusammenkünften, Wanderungen, Veloplausch und Spielnachmittage auf. Der Start im katholischen Pfarreisaal erfolgt am 11. August mit einem Diavortrag «Bergsport im Alter» mit Mani Rüesch, Herisau und Rolf Hungerbühler, Degersheim, dem im August zwei Wanderungen «Rigi – König der Berge» und Fantastische Rundsicht im Appenzeller Vorderland folgen werden.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 01.07.2009 - 08:20:49