Wufa schliesst erfolgreich die Tore

Wil/SG. Mit über 30’000 Besucherinnen und Besucher in vier Tagen hat die wufa, die Messe der Region Wil-Südthurgau, erfolgreich ihre Tore geschlossen.

Besucher, Messeleitung und Aussteller zeigten sich sehr zufrieden. Mittel- und Höhepunkt der Ausstellung war die Gastgemeinde Sirnach, die vor allem am Gastgemeinde-Samstag ein wahres Feuerwerk an Überraschungen und Darbietungen zeigte.

Wenn jemand noch Zweifel über die Notwendigkeit der wufa für die Region Wil-Südthurgau hatte – spätestens am Sonntag Nachmittag wurde er von den Besuchermassen eines Besseren belehrt: die wufa bewegte und bewegt und – der wufa gehöre die Zukunft, so die Messeleitung. Die wufa habe sich in den vergangenen zwei, drei Jahren – auch dank den Gastgemeinden – recht behauptet und sei zu einem festen Bestandteil des regionalen Informationsangebotes geworden. Dieses Jahr war es einmal mehr ein sehr dichtes Angebot an Sonderschauen, Messe-Schwerpunkten, Unterhaltungen etc., das die Besucher genossen hätten. Ein Genuss sei allen voran natürlich die Gastgemeinde Sirnach gewesen.

Sirnach als Magnet
Die erste Gastgemeinde aus dem Südthurgau hat die Massen angezogen – dies hat sich vor allem am Gastgemeinde-Tag gezeigt. Die Event- und Messehalle war stets zum Bersten voll und die Darbietungen auf der Event-Bühne rissen die Besucher zu Beifallsstürmen hin. Magnetisch angezogen fühlten sich die Besucher auch vom 18 Meter hohen Turm, der einen Blick nicht nur über die grosse Messe, sondern auch weit ins Land hinein erlaubte. Dieser Publikumsandrang ist auch der Grund für die Zufriedenheit der Aussteller. Mehrere Aussteller vermeldeten sehr gute Umsätze und ein interessiertes Publikum.

Gutes Geschäft dank guter Messe
Eine kurze, nicht repräsentative Umfrage der Messeleitung zeigte, dass die Mehrheit der Aussteller sich sehr zufrieden über das Interesse und die Kauflustigkeit der Besucher aussprach. Dies zeige, so die Messeleitung, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einer Regionalmesse besondere Bedeutung zukomme. Eine Regionalmesse kann einen wichtigen Beitrag zum Aufschwung leisten.

Höhepunkte zuhauf
Insbesondere dann, wenn mit emotionalen Ereignissen die Besucherinnen und Besucher in eine positive Stimmung gebracht werden können. Dies war an der diesjährigen wufa besonders der Fall. Mit informativen Vorträgen am Wirtschaftsforum oder Gewerblertag, mit eindrücklichen, vorausschauenden Worten eines Bertrand Piccard, mit dem Engagement von Ausstellern, Behörden, Sponsoren, Partnern etc. hat die wufa bewiesen, dass sie eine wichtige Funktion in der Region einnimmt und auch eine Zukunft hat.

Zukunft wufa
Das neue Konzept mit der grossen Piazza und die neue Hallenplatzierung mit der Gastgemeinde am Anfang wurde grossmehrheitlich positiv bewertet. Natürlich gibt es aber auch Verbesserungspotential. So muss man sich zum Beispiel überlegen, ob im nächsten Jahr nicht jede einzelne Halle einen Ein- und Ausgang zur Piazza haben solle. Auf jeden Fall, so Messeleiter Reinhard Frei, habe die wufa mehr als eine Zukunft – sie ist die Zukunft für das gewerbliche Schaufenster regionaler Schaffenskraft und für das nähere Zusammenrücken der beiden Regionen zu einer einzigen, Kantonsgrenzen überschreitenden Region. Der Messeleiter hofft auf die Zusage von Münchwilen als wufa-Gastgemeinde 2010, damit wiederum eine Südthurgau-Gemeinde als Brücke fungieren könne.

Dank
Der Messeleiter Reinhard Frei dankte allen Institutionen, Partnern, Sponsoren und vor allem dem Messeteam mit Florian Heule, Raphael Thür, Anahi Perez und Daniela Weder. Ein besonderer Dank entbot er der Gastgemeinde Sirnach, die eine hervorragende Visitenkarte abgelegt hätte. Die Messeleitung ist überzeugt, das nächste Jahr wiederum eine attraktive Messe auf die Beine stellen zu können.

Thurgau / 07.09.2009 - 14:03:02
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