• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Wohnhaus nach Vorfall mit Kohlenmonoxid evakuiert

Bern/BE. Am Sonntagmittag, 24. November 2013, hat eine Frau in einer Wohnung in Bern mutmasslich eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. In der Folge wurde die Berufsfeuerwehr Bern beigezogen, welche das Mehrfamilienhaus vorsorglich evakuierte. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen.

Am Sonntag rückte die Sanitätspolizei Bern kurz nach Mittag wegen eines medizinischen Notfalls zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Wyttenbachstrasse in Bern aus. Gemäss der Meldung war eine Frau in einem Badezimmer zusammengebrochen. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, realisierten sie rasch, dass es sich offenbar um einen Vorfall im Zusammenhang mit Kohlenmonoxid handelt. So wurden umgehend die Berufsfeuerwehr Bern sowie die Kantonspolizei Bern beigezogen. Entsprechende Kontrollmessungen bestätigten den Verdacht. Die verletzte Frau wurde von dem Ambulanzteam ins Spital gebracht. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hat. Eine weitere erwachsene Person sowie ein Kleinkind, welche sich in der gleichen Wohnung befunden hatten, wurden für weitere Abklärungen ebenfalls ins Spital gefahren. Angehörige der Feuerwehr schlossen in der Folge vorübergehend die Gaszufuhr der Liegenschaft. Das Mehrfamilienhaus wurde vorsorglich evakuiert. Da aus Sicherheitsgründen mehrere Durchlauferhitzer, welche der Warmwasserzufuhr dienen, geschlossen werden mussten, wurde ein Mitarbeiter der Elektrizitätswerke beigezogen. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten wenig später, nachdem das Haus durchlüftet worden war, wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge kann ein Defekt an einer Gasleitung ausgeschlossen werden.

BernBern / 25.11.2013 - 09:33:51