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Wohin geht die Altersbetreuung in St.Gallen?

St. Gallen. An einer kürzlich durchgeführten Fachtagung zum Thema Atersbetreuung skizzierten Mitglieder der städtischen Arbeitsgruppe ihre Vorstellungen.

Aufgrund des noch unveröffentlichen Berichts «Personen mit hohem und sehr komplexem Betreuungsbedarf» kommt die Arbeitsgruppe zu folgenden Schlüssen:

St.Gallen kann auf ein gutes Angebot in der Grundversorgung zählen. Klarer Handlungsbedarf besteht jedoch bei der Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten, Suchtkranken oder bei Personen, die Palliativepflege, Übergangspflege oder Kurzzeitaufenthalte benötigen. Zur Zeit betrifft dies etwa 270 Personen, die mehr als die eigentliche Grundversorgung benötigen.

Handlungsbedarf besteht auch bei der Vernetzung von ambulanten und stationären Diensten sowie zwischen den professionellen Angeboten der Akut- und Langzeitpflege. Ebenfalls ein neues Denken ist bei der Gestaltung von Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige nötig

Es braucht einen Paradigmenwechsel hin zu einem Netzwerk von Angeboten, das den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen Rechnung trägt. Das bisherige, stark an den Institutionen orientierte Denken muss einer Sichtweise Platz machen, welche die Zusammenarbeit zwischen dem ambulanten und dem stationären Bereich fördert, mit dem Ziel bedarfsgerechter individueller Lösungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Die aktuellen Finanzierungsmechanismen sind für solche Lösungen jedoch oft hinderlich und lückenhaft und stehen sinnvollen Lösungen im Wege.

Die Ergebnisse des Berichts werden nun in die Bedarfsplanung der stationären Angebote für Betagte in der Stadt St.Gallen einfliessen und dort wichtige Inputs liefern.

St.GallenSt.Gallen / 12.03.2009 - 07:59:31