Woher kommt der «Chlausezüüg»?
Im Museum Appenzell findet eine besondere Begleitveranstaltung zur Ausstellung «Chläusele Chlause Chlausezüüg» statt.
Über die Herleitung des Wortes gibt es verschiedene Meinungen. Wer es mit «Ph» schreibt, glaubt an die gelehrte Version, dass das Philebrot aus dem Griechischen stammt und Liebesbrot bedeutet. Tatsache ist, dass File- ond Eierbrot in ihren verschiedenen Ausformungen – beiden zusammen sagt man Bröötis – auf jeden Innerrhoder Weihnachtstisch gehört.
Der kommende Samstagnachmittag im Museum Appenzell, 15 Uhr, ist ganz der traditionellen Weihnachtsbäckerei gewidmet. Eine Delegation der Innerrhoder Bäckermeister präsentiert die ganze Bröötis-Palette. Dazu gehören auch die urtümlichen «Tafle Vögl ond Zöpf». Der Nachmittag soll nicht nur ein Augen-, sondern auch ein Gaumenschmaus für die Besucherinnen und Besucher werden. Es darf nach Herzenslust degustiert werden – Schmaalz ond Hung inbegriffen. Angereichert wird der «Zveschpe» mit Geschichte(n) rund ums Brööti und den Chlausezüüg. Es gilt der Eintritt ins Museum.



























