«Wo bleibt die Empörung über die Christenverfolgung?»
Bissegg/TG. Ostnews.ch Leser Arthur Bossart äussert sich zum aktuellen Entscheid über die Minarett-Initiative.
Der Leserbrief im Wortlaut:
Ich bin über die Empörung zum Minarettverbot sehr erstaunt. Durch dieses Verbot wird ja nicht die Ausübung des islamischen Glaubens beeinträchtigt. Es verhindert vielmehr, dass in absehbarer Zeit von den Minaretten der islamische Gebetsruf mit einem fraglichen Inhalt über die umliegenden Menschen ertönt. In Jerusalem ertönt der erste Gebetsruf bereits morgens um 4.00 Uhr und reisst die Anwohner des Minaretts aus dem Schlaf.
Wo bleibt aber die Empörung über die weltweite Christenverfolgung? Speziell in islamischen Ländern werden Christen in ihrem Glauben massive behindert und nicht selten bis in den Tod verfolgt.
Ist es nicht eine grenzenlose Frechheit wenn es nun in den Medien heisst, dass das Minarettverbot eine Heuchelei sei und die Mehrheit des Volkes als unwissend hingestellt wird? Ist nicht das eine Heuchelei, wenn das Minarettverbot kritisiert wird, zugleich aber zu den Verfolgungen und tausendfachen Ermordungen von Christen geschwiegen wird?



























