«Wir sind Chauffeure, das ist Ehrensache»
Heiden. Die Stunt-Raser sind ihren Job los. Der Chef hat beide fristlos entlassen.
In der Nacht auf den 6. Juli wurde bei der Tempomessstelle in Heiden ein Auto «geblitzt», welches mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und einer Person auf der Kühlerhaube liegend unterwegs war.
Anscheinend hat zumindest einer der Stunt-Raser von Heiden (Zum Artikel) noch nicht genug vom Rampenlicht. Wie der «SonntagsBlick» berichtet, traf er sich mit einem Journalist der Zeitung zu einem Gespräch.
Bei diesem Treffen berichtet der Raser, dass sowohl er als auch seine beteiligte Freundin, beruflich Lastwagenfahrer sind. Oder zumindest waren. Denn ihren Job sind sie nun los. Vom Chef gabs die fristlose Kündigung. «Das war kein harmloser Bubenstreich», erklärt der Auftraggeber gegenüber dem «SonntagsBlick».
Alkohol sei beim «Stunt» keiner im Spiel gewesen. «Wir sind Chauffeure, das ist Ehrensache. Für uns war es nicht gefährlicher als eine Fahrt mit dem Töff», so der männliche Raser.
Ausgestanden ist die Sache noch nicht. Die Staatsanwaltschaft prüft, gegen den Raser ein Verfahren wegen Gefährdung des Lebens einzuleiten.



























