«Wir sehen nicht schwarz»
AR/AI. Die Finanzkrise soll sich bereits in dieser Saison negativ auf den Tourismus auswirken. Appenzellerland Tourismus hofft, mit einem blauen Auge davonzukommen.
Auf den Schweizer Tourismus kommen harte Zeiten zu: Laut der Tourismusprognose vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und BAK Basel Economics schlagen sich bis zur Sommersaison die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise durch. Bereits in dieser Wintersaison sollen die Hotelübernachtungen um 2,4 Prozent zurückgehen.
«Noch überhaupt nichts gespürt»
Appenzellerland Tourismus AR hat laut Geschäftsführer Sandro Agosti noch überhaupt nichts von der Finanzkrise gespürt. Agosti zeigt sich optimistisch: «Wir hoffen, mit einem blauen Auge davonzukommen.» Die meisten Touristen seien sowieso Schweizer. «Deshalb wird uns die Krise wohl nicht sosehr treffen, wie andere Tourismus-Gebiete.» Agosti spekuliert sogar auf mehr Schweizer Gäste: «In dieser Zeit wird sich vielleicht der eine oder andere Schweizer gegen die Karibik entscheiden – und dafür das Appenzellerland besuchen.»
«Wir erwarten ein gutes Jahr»
Auch Appenzellerland Tourismus AI verzeichnet noch keine Buchungsrückgänge: «Bis jetzt läuft bei uns alles so gut wie in den Jahren zuvor», sagt Geschäftsführer Guido Buob. «Wir erwarten kein Rekordjahr, aber trotzdem ein gutes Jahr.» Und mit kleinen Einbussen rechne er zwar – «aber wir sehen nicht schwarz.»



























