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Wir leben, also sind wir

Am 3. Mai findet in der ganzen Schweiz der Tag des herzkranken Kindes statt.

Die Kontaktgruppe St.Gallen-Thurgau- Appenzell der Elternvereinigung für das herzkranke Kind wird ihren Informationsstand am Bärenplatz in St.Gallen aufstellen.

Herzkinder
Wenn man die zwei fröhlichen Knaben auf dem Foto betrachtet, würde niemand denken, dass sie ein grosses Handicap haben. Die beiden sechsjährigen Kinder kamen mit verschiedenen Herzfehlern zur Welt und mussten sich bereits in den ersten Tagen nach der Geburt lebensrettenden Operationen unterziehen. Simon (l.) ist heute im Besitz eines Herzschritt-machers und hat schon eine neue Herzklappe bekommen. Fabian (r.) kam mit nur einer rechten Herzkammer zur Welt.

Aber wie viele anderen Kinder besuchen die Zwei den ganz normalen Kindergarten und haben spass. Trotzdem unterscheiden sie sich in einem wesentlich von ihren Spielkameraden. Sie müssen regelmässig Tabletten einnehmen und zu Kontrollen oder Operationen ins Krankenhaus. Für die Jungs war es sehr wichtig, dass sie sich kennenlernen durften. Sie wissen somit, dass sie nicht alleine sind mit ihrem Herzfehler und das stärkt ihre Persönlichkeit.

Kontaktgruppe
Ihre Mütter leiten seit einem Jahr sehr motiviert die Kontaktgruppe für Eltern mit herzkranken Kindern aus den Kantonen St.Gallen-Thurgau-Appenzell. Beide Mütter wissen, dass in der Ostschweiz das Bedürfnis zum Austausch da ist. Der erste Schritt die Gruppe aufzusuchen, benötigt Anfangs Mut und Überwindung. Die Vereinigung freut sich über jedes Mitglied denn, – nur gemeinsam sind wir stark.

Elternvereinigung für das herzkranke Kind (EvhK)
In der Schweiz werden jedes Jahr zwischen 800 bis 850 Kinder mit einem Herzfehler geboren. Dies entspricht rund 1 Prozent aller Neugeborenen. Die Diagnose Herzfehler verändert nicht nur das Leben des betroffenen Kindes, sondern auch deren Eltern. Deshalb gründeten betroffene Eltern 1989 die Elternvereinigung.

Seither engagieren sie sich in den folgenden Hauptbereichen:
• Hilfe zur Selbsthilfe organisiert in regionalen Kontaktgruppen
• Zusammenarbeit mit Fachleuten
• Öffentlichkeitsarbeit mit eigener Publikation, dem Herzblatt
• Freizeitangebot für Herzkinder, insbesondere das Herzlager

ThurgauThurgau / 26.04.2008 - 13:54:00