Wienacht wird zum Schokoladen-Mekka
Wienacht-Tobel. Vom 20. Juli bis zum 17. August findet die Wanderausstellung zum 100. Jubiläum der Toblerone im Fasskeller von Lutz Weinbau statt.
Toblerone mit dem kleinen Matterhorn auf der Verpackung ist wohl eine der bekanntesten Schokoladen der Schweiz: In 122 Ländern wird die süsse Versuchung verkauft und wurde so zu einer Weltmarke.
Dieses Jahr kann sie auf eine 100-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken und feiert diese mit einer Wanderausstellung quer durch den deutschsprachigen Raum. Luzern, Bern, Wien und Köln sind nur einige der Städte, in der die Ausstellung haltmacht. Auch die kleine Ortschaft Wienacht-Tobel in Appenzell Ausserrhoden ist Gastgeber dieser Feierlichkeit.
Vom Geburts- zum Ausstellungsort
Der Standort Lutz Weinbau in Wienacht-Tobel wurde nicht zufällig ausgewählt, wie Vroni Lutz, von Lutz Weinbau, erklärt, ist Wienacht-Tobel der Geburtsort von Jean Tobler, Gründer der «Confiserie Spéciale» in Bern und Vater des Toblerone Gründers Theodor Tobler. Die Gemeinde Lutzenberg bekam die Anfrage von der Firma Kraft Food, zu welcher Toblerone gehört, für die Realisierung der Wanderausstellung. Danach wurden verschiedene Örtlichkeiten begutachtet und wir, Lutz Weinbau, bekamen die Möglichkeit, die Ausstellung bei uns durchzuführen», sagte Vroni Lutz weiter.
Die Ausstellung rund um die Historik der Toblerone wird im Fasskeller gezeigt und im kleinen Keller-Beizli können die Gäste bei einem Glas Wein und einem Stück Schokolade gemütlich beisammensitzen. «Das spezielle an der Veranstaltung ist die Kombination der einheimischen Weine mit der Toblerone-Schokolade», so die Weinbäuerin.
«Alle sind willkommen»
Am 19. Juli, um 15.45 Uhr öffnet die Wanderausstellung in Wienacht-Tobel ihre Pforten und lädt zum Geniessen ein:
Zu Beginn sorgt der Musikverein Lutzenberg für eine festliche Stimmung, danach folgt die Begrüssung des Gemeindepräsidenten, des Ständerates und von Kraft Food selbst.
Ein besonderes Ereignis wird die Rede von Theodors Enkel, Andreas Tobler, werden. Ab 17.30 Uhr kann im Festzelt Spanferkel gegessen oder der Musik gelauscht werden.
Vroni Lutz kann die Besucherzahl noch nicht einschätzen: «Wir sind sehr gespannt wie viele Besucher kommen werden und freuen uns auf die spezielle Zeit.»



























