Wie spricht man mit Sterbenden?
Weinfelden. Caritas Thurgau bietet am Samstag, 12. April 2008 in Weinfelden ein Tagesseminar zum Thema «Gesprächsführung mit Kranken, Schwerkranken und Sterbenden» an.
Die Teilnehmenden lernen, auf die Bedürfnisse dieser Menschen verständnisvoll und einfühlsam einzugehen sowie die passenden Worte und Ausdrucksformen für die Begleitung zu finden.
Der Tod kommt nicht immer unerwartet. Oft kündigt er sich langsam und schmerzlich durch eine Krankheit an. Dies ist die Zeit, wenn Freunde und Verwandte mit dem letzten Abschied und der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden. Oft stehen sie dem Sterben mit sprachlosem Entsetzen hilflos gegenüber. Sie wissen nicht, was sie zu einem Kranken sagen sollen, der nicht mehr sprechen kann.
Es ist oft schwierig, sich in die Situation eines kranken Menschen einzufühlen, da zu sein, auszuhalten. Eine echte Begegnung ist dann möglich, wenn die eigene innere Haltung geklärt ist. Bestehen Berührungsängste zu den Themen Krankheit, Sterben oder Tod, dann fällt auch das Sprechen darüber schwerer.
Unter der Leitung von Ingeborg Baumgartner, psych. Beraterin und Erwachsenenbildnerin FA wird in Kleingruppen geübt, wie Gespräche mit kranken Menschen geführt werden können.
Informationen und Anmeldung bei: CARITAS Thurgau, Felsenstrasse 11, 8570 Weinfelden, Telefon 071 626 80 00, www.caritas-thurgau.ch .



























